Umgezogen

Ich sags euch … jetzt ging es aber ganz schön schnell, vor etwas mehr als einer Woche habe ich den Inhalt meines Zimmers in Kisten gepackt und am Freitag Abend bin ich dann mit tatkräftigen Unterstützern nach Würzburg umgezogen. Am Samstag nahm das Zimmer mehr und mehr Form an und am Sonntag habe ich dann letzte Kartons ausgeräumt…
Ich bin wirklich super zufrieden mit dem Zimmer, in einer Ecke befindet sich mein Schreibtisch mit viel Platz zum „Uni Zeug machen“, in der anderen Ecke steht mein Bett und ggü. ein Schrank und eine große Kommode, in der ungefähr alles platz hat ;).
Meine Lieblingsecke ist aber meine Sitzecke, ich hatte in meinem alten Zimmer keine und hab mir gedacht, wenn ich schon umziehe darf die Raumverteilung auch eine andere sein. Auf dem Dachboden habe ich einen großen Hölzernen Überseereisekoffer gefunden den ich zuhause noch liebevolle poliert habe mit Bienenwachs. Jetzt glänzt er in meinem Zimmer als zusätzlicher Stauraum und Tischchen der Sitzecke. Die Ecke erinnert wirklich an den Weltenbummler in mir, ich habe meinen Sarong aus Bali in die Ecke gehängt wie einen Wandteppich und an die andere Wand die freirubbel Weltkarte.
Das wird ne super Ecke für abenteuerliche Lesestunden, gedanklich in andere Länder reisen, in Fantasie versinken oder einfach etwas entspannen.

Ich wohne hier in einer WG mit einem Max und einer Karo und es kommt mir vor als würden wir eine super WG werden, wir verstehen uns super, gehen sehr offen miteinander um ( was bei den hellhörigen Wänden und den Glastüren auch nicht anders geht XD) . Max hat sich uns beide als Mitbewohnerinnen ausgesucht und stellt uns grade in seinem Freundeskreis vor und ich muss schon sagen, selten waren mir so viele Leute sympathisch.

Die Mädels in der Wohnung unter uns habe ich gestern Abend etwas besser kennengelernt und die eine meinte gleich, wenn mir einmal etwas auf dem Herzen läge, solle ich einfach runter kommen zum quatschen.
Wir kochen heute abend auch gemeinsam und gehen dann noch feiern.
Morgens bin ich hier fast alleine, denn meine beiden Mitbewohner sind eiserne Langschläfer. Das schadet auch nicht, dann ist mir morgens nämlich langweilig und ich habe Zeit zum Lesen … oder bloggen ^^
Ich freue mich auf die Zeit hier, das wird super!

 

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Fazit: FSJ in der Krankenpflege – Tadel

Ich möchte von vorne anfangen.
FSJ steht für Freiwilliges soziales Jahr.
Gleich zu Beginn möchte ich mich an alle richten die für eine FSJlerin oder einen FSJler zuständig, oder selbst einer sind. Werdet euch der Bedeutung von „Freiwillig“ und „Sozial“ bitte bewusst! Ein/e Freiwillige/r ist freiwillig da und Ziel sollte es sein, dass Er / Sie auch immer gerne freiwillig zu einem neuen sozialen Arbeitstag erscheint, nicht die Freiwilligkeit auszunutzen und jede unangenehme Tätigkeit unter dem Deckmantel der Sozialität auf die Freiwillige Person abzuwälzen.
Sozial bedeutet für mich, dass man Tätigkeiten nachgeht, die der Gesellschaft zuträglich sind und zwar in dem Maße, das für einen selbst richtig erscheint. Sich selbst dafür aufzuarbeiten empfinde ich nicht als sozial, da man ja auch selbst Teil der Gesellschaft ist, die man damit stützen möchte.

So viel zur Begrifflichkeit, auf die meines Achtens viel mehr Wert gelegt werden sollte. Jede/r Mitarbeiter/in der/die mit der freiwilligen Person das Arbeitsumfeld teilt sollte und muss über den Umfang der Leistungen die erbracht werden sollen, aufgeklärt sein!

Woher ich diese Wünsche habe? Aus eigener Erfahrung!
Diese Zeilen klingen bis hierher eher negativ, deshalb möchte ich kurz einwerfen “ Schön war´s“, aber dennoch hat der Tadel erstmal kein Ende.
Ich bin zwar im ganzen Jahr nur mit einer Kollegin aneinander geraten, aber das augenscheinlich wegen einem Mangel an Aufklärung über das FSJ.
Ich hätte Stunden lang Unterlagen sortieren sollen und als ich mich dazu entschied nicht weiter zu machen (ich hatte schon einen Großteil der Arbeit geleistet) und einer Praktikantin daraufhin erklären sollte, wie sie „Meine Arbeit“ zu erledigen hatte, unterlief ihr ein Fehler und die Dame, deren Arbeit wir erledigt hatten explodierte förmlich, wie unkollegial ich doch sei und, dass ich meinen Aufgabenbereich überschätzen würde und hier nicht zum Lernen sondern zum Arbeiten sei, Ich hätte ja nicht mal Abi und hätte hier gar nichts zu melden.

Das ist falsch.

Es ist einfach grundsätzlich falsch.
Wie ihr wisst lasse ich sowas auch nicht auf mir sitzen, wie andere eingeschüchterte FSJler/innen vielleicht. Ich explodierte also meinerseits und erklärte ihr meine Funktion, zu der auch alle übrigen Mitarbeiter nur nickten.
1. Ich bin Freiwillig –> Daraus folgere ich eine gewisse Flexibilität in der Auswahl der Aufgaben, denn wenn sie meinen Interessen nicht entsprechen, möchte ich auch nicht länger freiwillig sein.
2. Natürlich kann ich nicht nur die angenehmen Sachen machen, aber angenehm und unangenehm sollten sich ungefähr in der Waage halten
3. Ich bin kein Sklave, der nichts zu melden hat.
Ich kann durchaus meine Arbeitssituation kritisieren und die Lage verändern.
4. Das FSJ dient auch zur Berufsorientierung!
Das bedeutet für mich, dass ich sowohl in der Pflege mithelfe, als auch mit den Ärzten mein Fachwissen aufbessere. Ich bin 19 Jahre alt, natürlich bin ich da zum Lernen, denn wer sich in so jungen Jahren schon ausgelernt hat, hat meiner Meinung nach das Interesse am Fortschritt verloren.
5. Inwiefern sollte denn bitte der Schulabschluss die Tätigkeiten eines FSJlers beeinflussen?
Für Freiwillige ist sowieso nichts erlaubt was eine gewisse Ausbildung erfordert, also ist es ja wohl auch egal, ob gutes Abi, schlechtes Abi, Mittlere Reife, Quali, oder gar kein Abschluss!
Des Weiteren finde ich es ein Unding sich so herablassend Leuten gegenüber zu äußern, die kein Abi haben, obwohl man a) selbst kein Abi hat und b) damit eine Falschaussage macht … da ich schon ein Abi habe… aber wahrscheinlich hat sie sich gewundert, das FSJ „sei nur was für Nichtabiturienten“

Wie ihr seht, mir ist förmlich die Hutschnur  gerissen, bei so viel Unverschämtheit in einem Atemzug. Natürlich habe ich so lange diskutiert bis sie sich „Entschuldigt hat“ aber ich denke sie wollte nur ihre Ruhe – Miststück.
Das mit dem Schulabschluss hat mich sehr oft geärgert. In der ersten Woche wurde ich gefragt “ Was hast du denn für einen Abschluss?“ „Abitur“ antwortete ich, darauf kam die Antwort “ Achso gut, dann kannst du dich um diese Aufgabe kümmern.“
So als ob ein Hauptschüler in der Pflege schlechtere Aufgaben bekommen würde.
 

Naja jetzt reicht es aber mal, ich meine, was ich hier kritisiere ist im Vergleich zu anderen FSJ Stellen schon meckern auf hohem Niveau, ich möchte es nur einfach angesprochen haben und vorallem zukünftigen FSJlerinnen/lern Mut zuzureden sich nicht ausnutzen zu lassen, denn oft endet man leider als billige Arbeitskraft …
Kleiner Tipp, man hat es leichter, wenn man sich von anfang an nicht ausnutzen lässt, wenn man erstmal im Schema drin ist, wird es schwer wieder heraus zu kommen.

Bestimmt werde ich nochmal über kleinere und größere Erfahrungen schreiben, aber so viel erstmal zum Tadel.

 

liebe Grüße,
milena

Beruf oder Berufung?

Das ist hier die Frage!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein bloßer Beruf ohne höheres Zuständigkeitsgefühl einen nicht wirklich erfüllt. Man arbeitet, tut und macht, aber kommt nicht zu dem Punkt an dem man aus erster Linie wegen des Spaßes arbeitet und nicht wegen des Geldes…
Ich glaube viele Junge Menschen studieren Zahnmedizin, weil sie einen Beruf darin sehen, der ein gutes Maß an Aufwand und dennoch im späteren Arbeitslaben viel Geld in die Kasse spült…
Natürlich finde ich es auch blauäugig einen Beruf zu erlernen, der als brotlose Kunst gilt, dieser sollte lieber im Stadium eines Hobbys verharren, aber nur nach dem Geld auszuwählen wird einen auch nicht erfüllen…
Natürlich stellt sich mir dann auch die Frage, warum ich es denn machen will, was könnte der Gefühlsmäßige Benefit sein, als Zahnärztin zu arbeiten ?
Sofort fällt mir eine Menge ein, die sich auch auf einen anderen Beruf beziehen könnte, den ich nun ein Jahr sehr genau unter die Lupe genommen habe, da ich ein FSJ in der Krankenpflege absolviert habe.
Dinge wie Schmerzen lindern, Lebensqualität wiederherstellen, ein Ansprechpartner sein, Verständnis schenken und Krankheit aus einer anderen Perspektive zu verstehen, stehen ganz vorne an der Liste. Was nun den Beruf der Pflegerin vom Zahnarzt unterscheidet liegt teils auf der Hand, aber nur teils.
Natürlich kümmert sich die Zahnärztin eher um Leiden im Kiefer, Mund, Gesichtsbereich, was natürlich ein sehr interessantes Gebiet ist. Aber ein viel größerer Vorteil ist natürlich, dass man als Zahnärztin selbst die Lage in den Griff bekommen kann, man weiß, wie man die Schmerzen stillt, oder wie man prophylaktisch gegen sie vorgeht…  Die Eigenständigkeit ist es, die mir sehr am Herzen liegt… Und warum erfüllte in normaler Arzt dieses Kriterium nicht ? Nicht stimmt nicht, er erfüllt es schon, aber noch lange nicht jede Ärztin, oder jeder Arzt, denn bei den Humanmedizinern sind die Hierarchien noch lange nicht so flach wie bei den Zahnis ^^
Eine eigene Praxis ist kein Wunschtraum sondern häufig Realität. Man ist sein eigener Herr und kann deshalb nach eigenen moralischen und sozialen Maßstäben sein Handwerk zum besten geben …

Handwerk, apropos Handwerk, ich darf ja nicht vergessen, dass ich schon immer gerne zeichne und bastle, kurzum mich künstlerisch betätige, das soll im Zahnmedizinstudium nicht zu kurz kommen, denn was ist mehr Kunstwerk als ein perfekt natürlicher Zahn, der Teil eines bezaubernden Lächelns ist ?

Liebe Grüße,
Melli

 

 

 

 

China Tag 1: Jetlag bekämpfen

Am ersten Tag unternehmen wir immer viel, wenn wir reisen, man muss sich ja irgendwie selbst überlisten, man ist müde und geschafft und hat keine Lust mehr, da muss man eben was spannendes unternehmen, statt sich zu langweilen und zu früh einzuschlafen… Wir gingen also in einen riesigen Park in Peking, den Beihai Park. Man muss ein kleines Eintrittsgeld bezahlen, aber das ist hier überall so. Im Park haben wir uns an einen Aussichtspunkt gesetzt und ich habe etwas geschrieben – in mein Reisetagebuch:
„ Der Eingang ist gerahmt von blühenden Kirschbäumen und weit fallenden Trauerweidenarmen. Ein Tempel reiht sich an den nächsten, alle in strahlenden Farben bemalt. Meist in Grün, Blau, Gold, Rot und Gelb, was die naturgegebenen Farben stimmig ergänzt. Geschwungene Dächer runden die Gebäude stimmig ab. Wandelwege führen um den Park in dessen Mitte ein künstlicher See liegt, auf dem viele Schiffchen schwimmen.“
Man sagt übrigens, dass die Männer eines Kaisers diesen See ausgehoben haben und die Erde zu einem Hügel formten, der jetzt ein markanter Aussichtspunkt ist. Danach gingen wir noch – ratet mal- essen … nur kleine Snacks, aber die waren auch ganz schön interessant. Einen lila Blätterteig- Reismehl- Ball, eine Quark Speise, kein, wie in einem runden Töpfchen aus Teig und einen saftigen Dumpling (Mit wahrscheinlich Spinat und Huhn drin) zum mitnehmen. Unser abendliches Getränk war ein kalter grüner Tee aus einer interessanten Flasche. Als der Abend da war fielen wir müde in unser Bett aus Stein.

 

Lg Melli

Hamburg und die Reeperbahn

So es geht wieder heim. Mit der Chaos-Deutschen Bahn bis nach München habe ich wieder 6 Stunden Zeit und sitze hier auf einem der einzigen 2 unreservierten Sitzplätze des Wagons … Diese blöde Reserviererei… an jedem Platz steht etwas angeschrieben, und die leeren Felder werden mit „ggf. reserviert“ beschriftet … ?! ggf? Wissen die also selber nicht so genau, ob da noch n Wichtigtuer kommt oder nicht ???… Das Internet geht natürlich nicht …

Die Klimaanlage ist auf „froze“ eingestellt und ich verwandle mich langsam aber sicher zu Eis. Ach ich liebe Bahnfahren . . .  Immerhin scheinen meine Sitznachbarn (Ja ich sitze schon wieder am 4er Tisch) normale Menschen zu sein – nur „Gesundheit“ sagen sie nicht. Aber nun zu was Schönerem.
Es war wirklich schön in Hamburg, wir sind mit einem Kanu über die Alster gepaddelt und haben den Abend in der Schanze und auf der Reeperbahn verbracht. Das reißt mich jedes Mal wieder richtig mit. Als Kind dachte ich immer, die Reeperbahn müsste wohl der schlimmste Ort Deutschlands sein, die ganzen Drogenabhängigen, Betrunkenen, der Schmutz, die Prostituierten und Freier. Doch Nachts ist es so viel mehr. So viele gut gelaunte Leute, so viel Miteinander, viel Kult und viele „Legenden“. Das Leben pulsiert hier, jeder hat so seine Sorgen, die er versucht für eine Nacht fortzudrängen und irgendwie geschieht es, dass man auf eigenartige Weise dadurch eine Kiezgemeinschaft wird. Man kann von Club zu Bar zu Bar ziehen und das verruchte im Menschen kennenlernen. Sex Drugs & Rock´n Roll triffts ganz gut. Überall blinken kultige Schaufenster Reklamen mit nackten Frauen und allen möglichen anderen Unterhaltungsangeboten (Sex kostet übrigens an manchen Stellen nur 39 € – das habe ich lange nicht gewusst… ganz schön günstig … hätte ich teurer geschätzt). Mh und dann gibt es da noch Mexikaner, ein wirklich genialer Shot, Tomatensaft, Tabasco und ich glaube Wodka ist da drin… das schmeckt echt gut … Aber man muss schon aufpassen auf der Reeperbahn, mit allen Mitteln verführt sie dich zu Abstürzen 😉 günstige Drinks, keine Eintrittspreise, Freigetränke, 2 für 1, Happy Hour, Drogendealer und so weiter und sofort, gut dass ich weiß, wo meine Grenzen sind und ich auch gerne mal weggehe ohne sie auszutesten. Manche Übertreiben es wirklich… also eigentlich ziemlich viele … deshalb muss ich auch sagen, St. Pauli macht bei Nacht auch nur leicht angeschwippst Spaß, oder mit einem Blick für Inspiration durch die menschliche Schwäche …

Dann läuft man an der Davidswache vorbei, der ältesten Polizeiwache der Welt mit den wohl zähsten Polizisten, die Nacht um Nacht das Selbe zu tun haben und spürt den Kult in den Gassen. Die Reeperbahn heißt ja so, weil dort Taue und Seile hergestellt wurden zu Seefahrerzeiten und die Männer, die nach wochenlangem umherreisen auf Hoher See dort ankamen, wollten neben Tauen natürlich auch Alkohol und Frauen. Und mit Alkohol und Frauen kam dann auch irgendwann die Ungerechtigkeit und schließlich eben auch die Polizei. Man sieht einfach wie alt dieses Modell von kurzlebigem Spaß schon ist… Jeder geht hin, hat Spaß und hat am nächsten morgen wohl Höllenqualen, aber statt daraus zu lernen, geht man am nächsten Abend gleich wieder hin. Warum?  Ich weiß es nicht, für mich wäre das kein Erfolgskonzept, aber ich ahne, warum es so viele in den Bann zieht. Käuflicher Spaß in jeder Hinsicht und das solange man will, Probleme sind ja nur die Tage, die Nächte sind ja Höhenflüge

Umzug No3 Finanzierung

Das ist ein heikles Thema, zwar ist es für mich keineswegs eine Katastrophe, wenn der Monat mal knapp wird, da meine Eltern mich nicht hängen lassen würden, aber ich möchte auch die eigene Finanzierung als einen Schritt in die Selbständigkeit sehen… ich möchte meinen Eltern nicht ewig auf der Tasche liegen und ich möchte mich nicht rechtfertigen müssen, wenn ich mir mal etwas gönnen würde, was vielleicht über meinem Budget liegt (Urlaub zum Beispiel). Zwar haben meine Eltern mir noch nie etwas derartiges vorgeworfen, aber ich kann nur von mir sprechen, wenn ich jemandem mtl. eine Summe Geld geben würde, damit die Person ihr Leben finanzieren kann, würde es mich unterbewusst ziemlich ärgern, wenn die Person sich von diesem Geld Luxus gönnen würde. Natürlich ist diese Denkweise beim Geld geben nicht gänzlich begründbar, aber ich denke das ist normal für einen Zielstrebigen, sparsamen Menschen. ;P  deshalb möchte ich versuchen so bald wie möglich davon weg zu kommen. Dazu brächte man natürlich einen Job, der neben dem anspruchsvollen Zahnmedizistudium machbar ist. Auf jeden Fall werde ich Nachhilfe geben, das mache ich schon recht lange und man bekommt genug Geld auf die Hand, um den Tag noch Essen organiseiren zu können. Nur kann man leider durch die Nachhilfe nicht das ganze Leben finanzieren. Ich würde gerne am Wochenende arbeiten, aber mal angenommen, ich arbeite 4 Wochenenden im Monat, wann fahre ich dann heim ? Das geht ja nur am Wochenende und ich hatte schon vor alle 2 Wochen mein München zu Besuchen… Naja Gastronomie ist ne gute Idee, da gibt’s ne Menge Trinkgeld und ich glaube dass die Arbeitszeiten recht flexibel sein können … Vom ersparten möchte ich nicht zehren… das ginge für eine Weile, aber ich möchte, dass dieses Geld ganz ungestört da liegen kann, um sich für die nächste Reise zu vermehren ( Wuhuuu wahrscheinlich so 150 ct im Jahr XD). Stipendien sind ne Möglichkeit…. nur welches, wie und wieso sollte ich das bekommen, ich könnte im 1. Semester richtig gut sein, dann hätte ich ne Chance auf ein Stipendium fürs nächste Jahr… aber ich brauche ja v.a. fürs erste Semester Geld, die Anschaffungskosten für die Materialien sind sehr hoch …. naja ich werde mich da wohl noch informieren, vllt gibt’s ja was… Am wahrscheinlichsten ist momentan aber wohl ein Studienkredit… Bafög Anspruch habe ich leider/Gott sei dank nicht. Den Kredit muss man sich natürlich gut überlegen, aber als angehende Zahnärztin glaube ich nicht, dass ich mir da Sorgen machen muss …
Das war ja jetzt recht viel gejammer, aber ich muss sagen, insgesamt geht es mir wirklich gut, ich mache jeden Tag einen Schritt nach vorne und das ist, was ich mir wünsche …

so jetzt hab ich schon  4 Seiten verfasst… und damit auch 4 Beiträge. vielleicht wird es Zeit für eine Künstlerpause
lg Melli

Umzug No2 Selbständigkeit

Zurück zum Thema Umzug. Ich freue mich schon sehr, dass ich in Würzburg etwas auf eigenen Beinen stehen kann. Alleine kochen, den Tag strukturieren, feiern, die eigenen 4 Wände ( solange mein Zimmer nicht rund ist, hat auch ein schuhkartongroßes Zimmer 4 Wände) und selber kochen.
Mir fehlt dazu aber ein bisschen das Haushaltsgeschick, deshalb mache ich gerade bei allem mit, was ich so entdecke…. momentan habe ich schon ein Waschbecken wieder zum ablaufen gebracht und an unserem alten Motorrad einen Ölwechsel durchgeführt … das ist ja echt easy ^^ ich meine das brauche ich jetzt nicht zwingend, aber immerhin kann ich sagen, dass ich Ölwechseln kann… ich hab aber gehört, dass das beim Auto doch schwieriger sein soll, aber für den Anfang reicht ja auch ein Motorrad…. wer weiß ob ich nicht vielleicht mal ein Mofa als fahrbaren Untersatz haben werde 😉 Dann kann ich es immerhin selber pflegen.
Den Siphon auszuleeren war noch einfacher, aber wirklich eklig… und ich weiß wovon ich rede… Ich werde in meinen Tätigkeiten im FSJ in der Pflege täglich mit Grenzsituationen konfrontiert, es geht hier um alles, was ein alter, kranker Körper so erzeugen kann, da ist Gestank und Klärwerkatmosphäre ganz vorn mit dabei … trotzdem… der Geruch aus dieser Rohrschlaufe der Hölle war eine absolute Nahtoderfahrung. Ich bin dafür, statt dieses bestialische Ding zu reinigen lieber nie wieder ein noch so kurzes Haar im Waschbecken zu versenken. Ist wohl für die verzweifelten Eltern hier auch ne gute Erziehungsmethode, einfach die eigenen Kinder mal den Siffon !!!!!!!!!!!!!!! ausleeren lassen, ich garantiere sie werden nie wieder irgendetwas außer dreckigem Wasser im Waschbecken runterspülen!
Apropos, kurze Mythenmetzsche´Abschweifung:
Neulich auf einem Seminar hing über jeder Toilette ein laminierter Zettel, auf dem stand, man solle keine Hygieneartikel in die Toilette werfen. Ich hab mich direkt lustig gemacht, weil ich dachte, das wäre klar und das würde sowieso kein Mensch tun … am selben Abend ging ich ins Bad und in der Toilette lag die Menge Abschminktücher, die Joker wohl gebraucht hätte … die idiotische ( der Name Gina ist sehr passend) Zimmermitbewohnerin die sowieso nie mit ihren Denkleistungen glänzt habe ich durchaus auf den Höhepunkt ihrer Dummheit hingewiesen…
Wahnsinn, es gibt tatsächlich Leute, die so dumm sind Hygieneartikel in die Toilette zu werfen und dann noch sogar Leute, die zu doof sind um den Hinweis, dies nicht zu tun, nicht lesen (können/wollen). Ich bin ja dafür, Gina nicht den Siphon vom Waschbecken reinigen zu lassen, sondern gleich das ganze Toilettenrohr…. es ist nämlich kein Spaß, wenn das mal verstopft o.O
All zu viel, hat das zwar nicht mit Selbtändigkeit zu tun, aber es ist ein Schritt in die Richtige Richtung … und ich muss auf jeden Fall Niemals einen Mann fragen, ob er mein Waschbecken repariert ;P Das wäre tatsächlich noch ekliger. Ich hoffe ihr habt einfach schlauere Mitbewohner/ Kinder/ seid selbst schlauer und könnt diesem Schicksal entgehen …

Lg Melli