Geo Test

Morgen steht ein kleiner Test vor der Tür und da mir das Schreiben über die einzelnen Themen bis jetzt doch sehr geholfen hat, führe ich es einfach mal so fort.

Im Großen und Ganzen geht es diesmal um den Bedeutungswandel des ländlichen Raumes, in dem man verschiedene Arten von Dörfern abgrenzen kann. Die drei bei uns angesprochenen sind das Haufendorf, das Straßendorf und das Rundplatzdorf. Das Haufendorf hat ein Rathaus in der Mitte, dort steht auch die Kirche. Von dort aus laufen die Straßen sternförmig nach außen, wo die unwichtigeren Häuser stehen.

Wer Eichenried kennt, weiß genau, was gemeint ist mit einem Straßendorf, es gibt ein bis höchstens 2 Häuserreihen direkt an der Straße, das ganze Dorf wirkt also wie ein Schlauch.
Das Rundplatzdorf ist ähnlich wie ein Haufendorf hat allerdings einen viel klarer abgrenzbaren Dorfplatz, an dem wiederum wichtige Gebäude, wie Rathaus und Kirche zu finden sind.
In solchen Dörfern sind die Rollen zumindest früher klar aufgeteilt gewesen und das Zusammenleben war sehr persönlich und innig. Durch die Zunehmende Suburbanisierung, also das herauswandern aus den Städten und niederlassen an Städtischen Vororten ist eine Abgrenzung zwischen ländlichem und städtischem Raum nur noch schwierig zu machen. Dennoch bezieht man sich bei der Bezeichnung „ ländlicher Raum“ auf Gebiete in denen dörfliche bis kleinstädtische Siedlungsstrukturen vorherrschen und zudem eine geringe Bevölkerungsdichte aufweisen.

Doch so gemütlich es auch klingt, Dörfer haben momentan ein ganz schönes Problem, denn die früher im primären Sektor angestellten Leute (z.B. Landwirtschaft)verschieben ihren Arbeitsbereich immer weiter in den tertiären Sektor, es kommt also zur Tertiärisierung (z.B. Dienstleistungen). Die Produktivität in der Landwirtschaft nimmt außerdem zu durch bessere Maschinen, so werden weniger Arbeitskräfte benötigt. Dies hat eine steigende Anzahl Arbeitsloser zur Folge, denn es werden Stellen abgebaut. Junge und qualifizierte Arbeitskräfte ziehen weg und es kommt zur Überalterung der Region.

Zudem sind ländliche Räume im Bezug auf Standortfaktoren für Industrie und Dienstleistung oftmals unterlegen, es kommt also zum Veröden bzw. Ausbluten der Orte.
Da diese Problematik schon länger bekannt ist, gibt es auch Initiativen zur Verbesserung, wie zum Beispiel das Finden alternativer Nutzungsmöglichkeiten. Oft kommt es zur Spezialisierung, Rationalisierung und Technologisierung oder der Raumnutzung für den Rapsanbau für Bio Diesel oder sogar Sonnenkollektoren.
Eine weitere Strategie ist die Leader Initiative die man in 4 Teile unterteilen kann. Zum einen gibt es die „ Einkommensschaffenden Investitionen“, das bedeutet, dass neue Investoren und Betriebe gezielt angelockt werden durch finanzielle Anreize (billige Mieten usw.). Zum anderen existieren die „ Nicht einkommensschaffenden Investitionen“, wie das Verbessern der Infrastruktur, denn dadurch steigt die Attraktivität des Ortes, das Image wird besser sowohl für Bürger als auch nach außen.
Zudem wird oft eine „Nicht intensive Maßnahme“ ergriffen, das bedeutet, dass Marketinginitiativen gestartet werden und Betriebe ein soziales Netzwerk knüpfen sollen für eine bessere Zusammenarbeit (z.B. direktes abwerben von Schülern in Betriebe mit guten Alternativen). Zu guter Letzt gibt es noch das Regional Management, das dazu dient, Kosten für Tagungen und Werbebroschüren zu Übernehmen.
Dadurch möchte man die Wettbewerbsfähigkeit der Land und Forstwirtschaft verbessern und die Landschaft schützen, um die Lebensqualität zu erhalten. Die Wirtschaft wird dadurch diversifiziert.
Außerdem gibt es noch 9 Begriffe, die ich morgen irgendwo in den Text einfließen lassen sollte, diese sind:

Bauliche – räumliche Hinsicht, in Bezug auf Gebäudestrukturen, ihre Nutzung und Eingliederung in eine bestimmte Raumstruktur.

Infrastrukturelle Hinsicht, hier geht es vor allem um Netzwerkte, wie das Verkehrsnetz, Kommunikationsnetz und das Versorgungsnetz.
Sozialsysteme, die Bevölkerungsabsicherung wird finanziert über Steuern und Abgaben.
Geburtenhäufigkeit, also die Anzahl geborener Kinder auf 1000 Einwohner.
Lebenserwartung, die zu erwartende Lebensspanne zum Zeitpunkt der Geburt.
Migrationsprozesse, die Wanderungsbewegung der Bevölkerung aus anderen Ländern, innerhalb eines Landes oder einer Stadt wir dies als Binnenwanderung bezeichnet.
Geburten und Sterberate, also die Anzahl der lebend geborenen bzw Todesfälle auf 1000 Einwohner
Hier ist zu beachten, dass es zum Rückgang der Bevölkerung kommt, wenn die Geburtenrate unter der Starberate liegt und zum Anstieg,, wenn es umgekehrt ist.
Altersstruktur, die Verteilung der Bevölkerung nach Altersgruppen.
und Heterogenität, also die Verschiedenartigkeit.

Das wars soweit schon.

Hab grad noch einen Ohrwurm von tear in my heart von den twenty one pilots

 

Sometimes you’ve got to bleed to know,
That you’re alive and have a soul,
But it takes someone to come around to show you how

 

Eigentlich höre ich ja keine harte Musik, aber das klingt wirklich gut …
Liebe Grüße,
Melli

Song Verse und Fetzen

mein rast- und besitzloses Herz
will höllisch vermissen
statt halten zu müssen
es will sein Idol nicht verlier’n
sei weiter unfassbar
verwirr‘ mich, bleib unklar

 

Ich will nachhause, ein Gedanke, den ich in meinem Zimmer sitzend fasse.

Physisch zuhause, psychisch zerstreut, müde vom Gestern, gelangweilt vom Morgen, denn gestern ist heute ist morgen, ist die ganze Zeit.

Den Kopf in den Nacken gelgt sitzt sie da, sieht in den Himmel, sieht immer weiter hinauf, bis sich ihr Blick im Blau verliert. Blau. So endloses Blau, Geschichten erzählend von Zeiten, an die sich niemand erinnert, über Kriege, Frieden, Liebe, Ziele, über das Scheitern, über das Hassen, über das Nachdenken. Nur über dich gibt es noch keine Geschichte. Sie muss sich erst reihen. Mit der Zeit und erst nach dem Morgen darauf wird das Blau davon erzählen können. Hoffentlich wird es eine schöne Geschichte, eine ergreifende, eine zum Lachen, zum Weinen, eine die einem das Leben spüren lässt, frei von dieser Monotonie.

p.s. Der Zustand fordert einen Beitrag von mir, auch wenn keine Zeit dafür übrig ist 🙂

Peter Pan

Neverland

[Intro: Ruth B]
There was a time when I was alone
Nowhere to go and no place to call home
My only friend was the man in the moon
And even sometimes he would go away, too
Then one night, as I closed my eyes
I saw a shadow flying high
He came to me with the sweetest smile
Told me he wanted to talk for awhile
He said, „Peter Pan, that’s what they call me
I promise that you’ll never be lonely.“
And ever since that day…

[Chorus: Abstract & Ruth B]
Peter Pan, that’s what they call me
I promise that you’ll never be lonely. [x3]
And ever since that day…

[Verse 1: Abstract]
In these fast times, chasing life lines for a life time
I’ve had my heart in the right place at the wrong time
With the right girl in another world
Maybe we would be together still
If you hear this and resent that
I don’t give a shit I’ll let it spill
I don’t give a damn I’ll keep it real
Cause by now I hope you know the drill
I would never lie, young forever
I ain’t ever gonna die, told me grow up but I went and showed ‚em why
I could make it I
Showed ‚em the power in youth
Power in truth
The younger you stay the closer you are to your roots
That’s the reason I do
I can teach how to hit the skies
Rise above ‚em without getting high
But if it help a bit, take a lil‘ hit, take a lil‘ sip, put your mind at ease
Swear you got the keys, you can have your dreams,
that’s up to you not what others believe
Geez
I swear that’s the part that took longest for me
Cause when I drop into a beat
I detach from the world view it under my feet
Orbit around with my dreams and there I perceive my reality and what it means
[Fantasy] is where I can breathe, a world in between
What I am, what I was, what i will be
It’s the only place that I feel free, hope you feel me

[Pre-Chorus: Ruth B]
I am a lost [girl] from Neverland
Usually hanging out with Peter Pan
And when we’re bored we play in the woods
Always on the run from Captain Hook
„Run, run, lost [girl],“ they say to me
Away from all of reality
And He said

[Chorus: Ruth B]
Peter Pan, that’s what they call me
I promise that you’ll never be lonely. [x3]
And ever since that day…

[Verse 2: Abstract]
You ain’t ever gotta be alone
I found company inside a song
Take it off your chest throw it in a poem
If they try to flex show ‚em where you going
Hating on your past, kill ‚em with your moment
When you get the chance drive it like you stole it
She said I don’t want to grow up
I gotta go keep my passions alive
Please say you’ve heard of a place I can fly
Where nothing’s impossible, that’s where I gotta go
They said the only way up was to get in line
I’m tellin you that somebody lied
As someone who’s been to the otherside
Blurring the lines between earth and mind
She’s a lost girl in a lost world but I know what she’s tryna find
Some call it [Fantasy]
I call it never land
Where we can take flight and don’t have to ever land
You can stay young forever if you follow your heart
Know a 9-5 tear the soul apart
Keep it safe you can keep your soul in art
We can’t live a lie, we would rather die, if I don’t live for this I am not alive
I don’t deserve the breathe, I don’t deserve the steps,
don’t deserve the criticism or compliments
This is who I am, this is what I do
Outside of never land I don’t have a clue
They call us lost but this is the place where I was found
Take my hand Wendy we’re home now

[Pre-Chorus: Ruth B]
I am a lost [girl] from Neverland
Usually hanging out with Peter Pan
And when we’re bored we play in the woods
Always on the run from Captain Hook
„Run, run, lost [girl],“ they say to me
Away from all of reality

[Chorus: Abstract & Ruth B]
Peter Pan, that’s what they call me
I promise that you’ll never be lonely. [x3]
And ever since that day…

[Outro: Ruth B]
Neverland is home to lost [girls] like me
And lost [girls] like me are free [x2]

index

Liebe Grüße,

Melli ;*

Gnash

Ich weiß nicht genau warum, aber etwas ist in dieser Melodie und diesem Text, was mir wirklich gefällt

Gefühl, Text und Melodie passen einfach perfekt zusammen…
Der Text hat übrigens nichts mit mir zu tun – ausnahmsweise mal, normalerweise gibt es ja immer großzügige Parallelen … So verwirrt, dass ich eine Person hasse und liebe gleichzeitig, bin ich doch noch nicht… Allerdings gibt es einzelne Zeilen, denen ich mehr persönlichen Wert zuschreibe als anderen 😉 Im übrigen sind eigentllich alle gnash, promoting sounds, majestetic und the sound you need, songs hörenswert zum runterkommen oder konzentrieren… 🙂

Liebe Grüße und schönes Restwochenende,

Melli

we won’t ever disappear

Oh, love, it changes shapes; it glows in many shades
We won’t be gone as long as our echoes resonate
We need no photographs; the past’s not only past
I find us everywhere and that’s how the magic lasts

Love ist hier zwar das falsche Wort… aber da ist etwas zwischen uns, das Formen wandelt…

…. hmh wär doch ganz schön gewesen…

Ja wäre schön gewesen, aber eben gewesen
Wenn dann soll es schön sein….

Nichts trennt uns, außer Tatsachen, über die wir uns einig sind, Distanz ist nicht unüberwindbar, aber schädlich für einen ersten Anlauf… zu viel ist aufs Spiel zu setzen, um ein Scheitern zu riskieren…

~Ich bin schon ein Arschloch, ich lege die Messlatten hoch für Wettkämpfe, in denen ich nicht mitspiele~

Wo er recht hat, hat er recht… Er sieht nur zu und grinst, weil er weiß, das alles was kommt uns nicht beeinflusst…

Wie gern würd ich jetzt…

Ich weiß, ich würde auch so gern…

Keine Worte, die gewechselt werden müssen, gerade jetzt ist er ganz nah…unsere Seelchen kuscheln in mir und gaukeln mir eine Ewigkeit vor… gestern morgen heute… es spielt keine Rolle…

Danke Wölkchen,

deine Melli

Vom Wi(e)ders(t)ehen

[…]

Und ich lass mich fallen,

uhuuuhuuu

[…]

Es fühlt sich wie fliegen an,

so leicht muss liebe sein, so leicht muss liebe sein.

Oh hier ist schwer was los,

doch du schwebst durch den Raum so wie schwerelos

wenn du siehst was ich seh,

wär das groß,

denn oft gibt’s nur die eine und die erste Chance

Und sag mal, was ist das, was du in deinem Blick hast,

denn deine Augen sprechen auch wenn du nix sagst

nenn wir es Schicksal, wenn es jetzt Klick macht

[…]

es ist dieser Augenblick,

du fällst, während du in diese Augen blickst,

tausend Meter tief unter der Haut ist alles neu,

doch alles vertraut

[…]

Fühlt sich wie fliegen an…. Das ist der Song, den ich gerade höre, ich sitze im Flugzeug, und suche nach Worten, die die Grenzen des sprachlichen Ausdrucks sprengen können, denn ich hatte schon während der Situation nicht ein einziges Wort, das es würdig gewesen wäre mit diesen Momenten gleichgesetzt zu werden …

„So leicht muss liebe sein“

Es war so leicht und noch viel leichter, nur dass ich es nicht Liebe nennen würde. Ich weiß nicht wie ich es nennen soll, ich arbeite noch an einem passenden Neologismus… Es ist nicht einfach nur irgendeine Freundschaft, es ist nicht einfach nur ein wenig seelenverwandt, es ist allerdings auch keine Liebe. Doch Worte sind hier nicht wichtig, sie können die Wahrheit einkreisen, aber das dient nur dem außenstehenden Betrachter als ausreichende Information, Er weiß sowieso was ich meine, es reicht ein einziger Blick, oder gar ein einziger Herzschlag.

Aber nun nochmal auf Anfang, ein Buch lese ich ja auch nicht von hinten nach vorne und trotzdem freue ich mich über einen spannenden Prolog 😉

Freitag abend.

Den ganzen Tag versuchte ich nun schon an meiner Seminararbeit zu schreiben, irgendwann gab ich es einfach auf, denn meine Konzentration war schon wieder über alle Berge. Sie widmete sich lieber den schönen Dingen im Leben.
Thunny

Ein Name, ein Wort, ein (unbeschreibliches) Gefühl, fast sogar ein Zustand.

Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass wir uns heute wieder sehen würden, war es doch noch gar nicht so lange her gewesen, als wir uns das letzte mal getroffen, so hatte es sich doch wie eine Ewigkeit angefühlt.

Meine Tasche war bis zum Rand vollgestopft, ich hatte für den heutigen Abend sogar an eine Decke gedacht.

Irgendwann verließ ich das Haus und fuhr zum Bahnhof, an dem ich ihn treffen sollte.

Die eine Hand lag auf meinem Schoß, die andere fummelte an den Ecken des Rubiks cube, ich hatte eine neue Challenge gefunden, mit einer Hand irgendwann unter drei Minuten zu kommen. Vor allem Kinder sind damit leicht zu beeindrucken, sie sehen mich fast an, als wäre ich eine Art Idol…. Ein schönes Gefühl

Etliche Male sortierte ich die Würfelteile an ihren Platz, ohne das Gefühl von Langeweile zu spüren….

Es mochte daran liegen, dass sich Langeweile und Nervosität ausglichen, wie zwei entgegengesetzte Wellen, sodass ein neutraler Grundton entstand.

So stand ich da, grinsend, am Bahnsteig und hätte man es nicht besser gewusst, hätte man meinen können ich stünde unter guten Drogen – naja man wusste es nicht besser und Sein Besuch hatte durchaus einen ähnlichen Effekt.

Zwei neongrüne Schnüre in den Ausschnitt gesteckt

Meine Alarmglocken läuteten, das war der Hinweis, NEONGRÜN, wo diese Farbe ist, da ist auch er….

Mein blick wanderte zügig in die Augen der Person und mein Mund wollte sich schon selbstständig machen, da für ein noch breiteres Grinsen in meinem Gesicht kein Platz mehr war.

Wir fielen uns in die Arme.

Immernoch.

Immernoch.

Immernoch.

Anhaltend.

Die Zeit war nicht mehr einschätzbar gewesen

LEUTE DAS IST KEIN TURNSTUHL; AUF DEM ICH DA SITZE; DAS IST EIN FLUGZEUGSUHL FINGERWEG ODER ICH WERDE GRANTIG

(so meine Hintermänner stören meinen Schreibfluss gerade immens 3…2..1… Konzentration)

*räusper* …. Die Zeit war nicht mehr einschätzbar gewesen, sie war durch uns geflossen, wie ein warmes Band. Wie sehr hatte ich diesen Herzschlag vermisst, diese Augen, diese Sommersprossen, diese Person.
Wir fuhren mehr oder weniger ausversehen ins OEZ, aßen Leberkassemmeln und tranken frisch gepressten Saft, „so lässt es sich leben“ War mein einziger Gedanke dort.
Wir zogen weiter zum Kino im Olympiapark, langsam aber sicher verschwand das letzte Schimmern der Sonne und der Film begann….
Ich schmiegte mich an ihn, einem Kätzchen gleich, er legte seinen Arm um meine Schultern und wir kuschelten den Film durch. Die Minions belustigten uns sehr („Mega okulele“) ;* und hin und wieder tauschten wir unsere Positionen, Ich kann gar nicht beschreiben, wie „ zusammengeknödelt „ wir am Ende da lagen, denn wenn ich beschreiben würde, wo wer wessen arme Beine und Köpfe hatte, dann wären am Ende nur alle verwirrt XD Ich sehe schon, eine Karriere als Sex-Buch – Autorin ist bei mir wohl ausgeschlossen XP

Die Kälte war angekommen, ich fror. Er, der nicht fror, wenn er es nicht wollte, saß ganz relaxed neben mir und fing sich ein wenig Bewunderung von mir ein. Doch die Decke die über uns beiden lag, war wenigstens ein Wenig hilfreich beim Auftauen.

Nachts, als wir heim kamen, fielen wir einfach nur müde ins Bett, denn ich hatte noch meine Lederjacke an der Bahnstation verloren und war etwa 2 Stunden unterwegs gewesen, um sie wieder zu finden. Ich umarmte seinen Rücken und kuschelte mich an ihn, sodass ich sein Herz noch auf die andere Seite durch schlagen spürte. Waren wir gerade noch müde gewesen, schienen wir jetzt schon wieder hell wach. Unsere Herzschläge pendelten sich ein, und wir sahen uns hin und wieder lächelnd in die dunkelgrauen Augen.

Am nächsten Morgen hatte ich gefühlt 2 Stunden geschlafen, da ich mich an sonst viel zu viele Details der Nacht erinnerte, wer sich wann in welche Richtung gedreht hatte, um den anderen so, oder anders zu knuddeln. Ihm ging es genauso, er hatte auch kaum geschlafen, fühlte sich aber auch recht fit.

Der ganze Tag verlief ziemlich gemütlich, wir spielten etwas „ball“ im Garten und fuhren Nachmittags in den englischen Garten, an die Stelle, die uns das letzte mal schon glücklich gemacht hatte.

Wie damals legte ich mich auf seinen Rücken und versuchte einfach nur, mir das Gefühl zu merken, dass ich fühlte, wenn er ein und aus atmete, ganz ruhig und zufrieden. Es wurde Abend, die Sonne verschwand und lies uns in schöner Zweisamkeit zurück,

Sanft strich er mein Haar aus dem Gesicht und stupste meine Nase an, wie die Eskimos es taten. Unser Blick richtete sich gen Himmel… an dem wir kaum Sterne sahen… fast gleichzeitig kam uns die Idee, zu mir nachhause zu fahren und am Rande meiner kleinen Stadt nach Sternen ausschau zu halten.

Wir fuhren Arm in Arm lieged wieder nachhause…

Nachhause, für mich war mein zuhause irgendwo auch seines, er war ja fast jeden Abend in meinem Zimmer… via Skype…
Meine Mama fragte natürlich skeptisch, wo und warum wir so spät nochmal raus wollten, lies uns aber natürlich trotzdem gehen….

Wir spazierten über eine dunkle Brücke, das Straßenlaternenlicht hatte nur bis zu ihrem Beginn gereicht, so stapften wir durch die Dunkelheit, als wir unsere Hände verschränkten und händchenhaltend weiter liefen

Kein Platz war uns gut genug, so kletterten wir über eine Absperrung und breiteten dort meine Decke aus… die ein klitzeklein wenig zu klein war XD

Ich liege mittlerweile im Bett meines Hotel zimmers, hier ist es traumhaft… ich werde von der jetzt folgenden Szene träumen, nicht wie er es mir wünschte vom Strand ;), vielleicht stoße ich ja auf ein paar wundervolle Floskeln ;*

Guten Morgen, eine Woche bin ich jetzt schon hier im Paradies, schlage mir den Bauch voll und denke … denke an Sterne, an Rätsel mit Erdkrümmung, an den Rotwein, der zarte, ölige Spuren an der innen Seite des Glases zieht, wenn man ihn schwenkt und sein herbes Aroma frei gibt, wenn man ein wenig Luft zwischen die Zähne einzieht. Und an dich… Zentrum, um das sich alle Worte dieses textes drehen. (ok ich gebs zu ich denk auch noch ein bisschen an die süßen barkeeper und das gute Sushi, aber darum geht’s ja grade nicht ^^) viele Träume hatte ich nicht, weil jeder Tag ein Traum war… oder einem gleich kam… dennoch möchte ich jetzt mal fortfahren.

… Wir legten uns also auf diese Decke und lagen ersteinmal nebeneinander, Arm in Arm, um die Sterne in uns aufzusugen. Irgendwann blickte ich nicht mehr in den Sternenhimmel, sondern in seine Nachthimmel gleichen Augen, die scheinbar jeden aufgesaugten Stern wiedergaben, den er vorher gesehen hatte. Sein Herz schlug Taktvoll, immer ruhiger, sein Atem tat es ihm gleich. Ich hatte mich inzwischen auf seinen Bauch gelegt und streichelte ihm durch seine fluffigen Haare. Wieder stupsten wir unsere Nasen an, sie strichen übereinanderhinweg, als täten sie es immer so. Als sie zum Stillstasnd kamen, war es als hätte sich ein Schmetterling auf meine Nase gesetzt und seine Freunde in meinem Bauch dazu aufgefordert, los zu fliegen. Sie flatterten ein wenig herum, ganz ruhig und zart, während unsere Lippen nur noch von einem winzigen Lufthauch getrennt wurden. Meine Augen waren geschlossen und ich lächelte ein wenig, als ich seinen warmen atem an meinen Mundwinkeln spürte „Alle guten Dinge sind drei“   mein Kopf zählte …. 1… 1… … …

er schrie mich heiser an, warum ich nicht weiterzählte, doch dann wurde er still und gesellte sich zu den Schmetterlingen in meinem Bauch, die sich auf den kleinen Zweig eines Orangenbäumchens gesetzt hatten, sie waren keine Schmetterlinge mehr, als ich ein weiteres Mal nach ihnen horchte… sie hingen in ihren Kokons, wo sie friedlich vor sich hinträumten, immernoch, sie warten… vielleicht auf einen Sonnenstrahl, vielleicht auf andere Schmetterlinge, vielleicht auf einen guten Traum, man weiß es nicht, niemand weiß es, aber er weiß, dass sie da hängen, und hängen bleiben, noch lange, vielleicht für immer, vielleicht schlüpfen sie aber auch.

Er zog mich zu sich heran und legte meinen Kopf auf sei n Herz. Ich spürte ihn Lächeln, auch wenn ich es nicht sah… das Glück floss durch unser beider Adern und ohne ein Wort, wussten, wir, dass es das richtige gewesen war es nicht zu tun, auch wenn der Moment wohl perfekt aussah, perfekter als all die anderen Momente, die ich so, oder so ähnlich schon gekannt hatte…

Wieso wir es nicht getan hatten?

Wieder stehen mir die Worte im Weg… wäre ich musikalisch könnte ich sicher ein Lied dazu schreiben, doch ich bin es nicht…

Wir sind mehr als Freunde, mehr als irgendein Liebespäärchen, ich wollte diesen Augenblick zur richtigen Zeit … wenn ich tatsächlich ohne Gedanken bis drei zählen kann und will…. Ich wollte nicht, dass er sich in eine Reihe mit meinen restlichen Dates stellte… dass ich ihn nicht küsste, war wie ein Symbol, es ist nicht so wie bei anderen, dass man es tut, wenn der Augenblick perfekt scheint, nein, bei uns muss der Augenblick 42 sein. Vielleicht genoss ich auch diesen Moment davor… denn normalerweise ist er so unglaublich kurz, ungeduldig und voller Spannung, ich kann ihn selten genießen, weil niemand weiß, dass es eine Kunst ist, diesen Moment vorher auszukosten… Er war so voller Geduld, dieser Tugend, die ich lange nicht kannte.

Zum ersten Mal in meinem Leben war ich dankbar dafür, dass ich nicht gut in Mathe war, denn sonst hätte ich ihn wohl niemals kennengelernt, diesen Wundervollen Menschen.

Danke

Danke für diese wundervollen Augenblicke, für jeden Schmetterling, den du in mir fliegen hast lassen, für jeden Schmetterling, der sich geduldig, vielleicht ewig, oder nur kurz, an das Orangenbäumchen hängt und danke dafür, dass du das Bäumchen gießt, mit jedem Wort, dass dein Herzschlag spricht.

~ Das Meer, es küsst meine Füße, wie die Sonne den blutroten Horizont, wenn sie den Sternen Platz macht und so fühlt es sich an, wenn wir es ihnen nur fast gleich tun~

Ich hab dich sehr lieb mein Lieblingsmensch 🙂

Liebe Grüße,

Deine Melli