Geschenkidee

Für so verzweifelte Menschen wie mich, die ewig lange überlegen müssen, was sie zu welchem Anlass verschenken sollen, hier eine Inspiration.

Ich finde es schwierig etwas zu verschenken, was zum Einen nicht unpersönlich ist und zum Anderen nicht total sinnfrei und unnötig ist ( wie ein Kissen mit Bild höhö …auf Lack schlafen ist bestimmt nicht so bequem, Tassen mit irgendwelchen dummen Sprüchen … vielleicht liegt das auch an meinem Tassentrauma, da ich langsam bestimmt schon 100 Tassen geschenkt bekommen habe … Oder noch schlimmer – Duftkerzen … What the hell ?! )
So hab ich ewig gesucht nach einer guten Idee und bin dann auf das “ Notizbuch selbst designen“ gestoßen …

Es geht so, dass man entweder eine Vorlage wählt und dann nur n Spruch und n Foto einfügt, oder man gleich den ganzen Umschlag erstellt.

Wie? Ich habs mich auch erst gefragt, so easy war das nicht…

Vielleicht eine kleine Anleitung:

– Man sollte sich zuerst einen geeigneten Anbieter raussuchen, ich hab nämlich auf mein Projekt erstmal nichts zufriedenstellendes gefunden

Dm zum Bsp, oder Fuji

– Dann wählt man das Format fürs Buch … DinA5 fand ich da recht handlich und sinnvoll.

– Ich habe dann einfach angefangen ein Bild auf DinA4 zu zeichnen und es einzuscannen, aber beim Zeichnen hätte ich beachten sollen:

a) das Wichtige nicht am Rand plazieren, es kann abgeschnitten werden
b) es bleibt am Rand des Buches oft ein weißer Rand, mich stört er nicht, aber man könnte einfach so tun als gehöre er ins Bild.
c) (das hab ich Gott sei dank nicht falsch gemacht) Man darf auf keinen Fall das wichtige in die Mitte des DinA4 Blattes zeichnen, denn da wird später der Knick des Buchrückens sein.

– Das war es dann auch schon fast… einscannen, in guter Auflösung
– Websitenspezifisch hochladen
– Ausrichten
– Bestellen

An sich nicht schwierig, wenn man es nicht wie ich „einfach anfängt“ sondern erst überlegt, was zu tun ist …

Hier noch mein Ergebnis und das fertige Buch:Umschlag2GoDSC_0542

Ich finde es ganz süß, auch wenn mein Binärcode wohl falsch ist ( mei wenn man nichtmal abschreiben kann^^)  Dafür kann man alles auf dem Bild vielfältig interpretieren, sogar die Mango und den grünen Strich 😉

Ich hoffe ihr habt beim nächsten Geschenk keine Ideenfindungsprobleme mehr, bis bald,
eure Melli ;*

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Bastelmoment

In der Überschrift steckt ja schon das Gute, es dauert wirklich nur einen Moment um eine glatte Oberfläche aufzuwerten 😉
Ich habe ja in Lissabon dieses Bild gesehen :

DSC_7102

Ich bin zwar keine Sprayerin, aber ich denke man sieht, dass die Umrisse nicht mit einer normalen Spraydose gemacht wurden …
Eventuell hat ja jemand eine Schablone gebastelt … ( es kann natürlich auch eine andere Technik gewesen sein, wie gesagt, ich kenne mich damit nicht aus 😉

Und da fand ich in meinem Zimmer eine Holzplatte, die … naja nicht gerade ein Augenschmaus war.

Der Plan war etwas zu schablonieren 😉

Man braucht:

Eine Fläche
Einen Drucker
Ein digitales Bild
Ein dürftiges Bearbeitungsprogramm (geht sogar am Handy)
Eine Schere
Evtl. etwas Knete
Eine Helle Farbe (Spraydose)
Eine dunkle Farbe (Spraydose)

Step1
Die zu verzierende Oberfläche muss flach sein, und am Besten etwas rau. z.B. ein Brett.Zu Beginn muss sie Grundiert werden. Ich persönlich empfehle hierzu möglichst helle Farben, weil am ende entscheidend ist, wie gut die Grundierung überdeckt wurde und das geht einfacher mit z.B. orange (hier)
Mit einer Spraydose wird die Fläche gleichmäßig eingesprüht und trocknen gelassen, BITTE draußen machen, sonst stinkt das ganze Haus  😉

Step2
Man suche ein digitales Bild, mit viel Tiefe… vielen hellen und dunklen Stellen
Sehr gut eignen sich Menschen, die eher einseitiger Beleuchtung ausgesetzt wurden.

Step3
Das ausgewählte Bild wird nun in einem Fotoprogramm geöffnet,um den Kontrast möglichst hoch zu setzen
Man muss hierbei nicht die höchste Stufe wählen, gerade so, dass das Bild schwarz weiß ist, denn am Ende wird es auch nur 2 -farbig
Dieses Bild nun Ausdrucken.

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Step4
Nun schneidet man die weißen, oder schwarzen Stellen aus, um eine Schablone zu erhalten. Hierbei muss man sich nur überlegen, was man später in der grundfarbe sehen will. Alles was (hier) orange bleiden soll muss mit der Schablone bedeckt sein.

Step5
Nun bringt man die Schablone auf die !trockene! grundierte Fläche auf. Falls sie irgendwo absteht kann man sie vorsichtig mit knete z.b. ankleben.
!!! Nicht zu hoch ankleben, sonst gelang farbe unter die Schablone !!!

Step6
Wenn man sich sicher ist dass die Schablone perfekt sitzt nimmt man eine dunkle Farbe und sprüht damit gleichmäßig und einigermaßen größzügig über das die Fläche.

Step7
Gut dass es sich hier um Spraydosen handelt, die Farbe trocknet recht schnell, dennoch sollte man ihr Zeit lassen, denn man möchte sein Ergebnis ja nicht aus Ungeduld ‚verschandln‘;P
Wenn es nun so aussiet, als sei die Farbe trocken, kann man die Schablone abziehen.

Das Wars auch schon, man kann nun noch Klarlack aufsprühen, um einen Glanz zu erzeugen, man muss aber nicht 😉

Das Ergebnis gefällt mir sehr gut:

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Ganz spontaner Shitstorm Über das Kunst lenen…

OMG Ich muss grad für die Kunstklausur 11.2 lernen … Objektkunst…

Das ist so unglaublich unnötig … Ich meine Duchamp selbst sagt “ Man kann veranlassen, dass die Leute alles schlucken ( als Kunst sehen, dann stellte er sein Pissoir in die Ecke auf einen Sockel->) Das ist dann auch passiert“

meine Güte, Duchamp würde ja so herzhaft lachen, wenn er wüsste, dass Ganze Jahrgänge lernen, welch unglaubliches Kunstwerk er da geschaffen hat… Ja klar hat er die Kunst in Frage gestellt, ja klar ist das toll, aber er hätte die Menschen sicher für noch dümmer gehalten, als sie eh schon ist, wenn er wüsste, dass wir ihn als Vorreiter der Kunst des 20 Jh. sehen …

Aber das ist vermutlich Geschmackssache…. Hazoume find ich da schon viel interessanter… er nimmt sich den Müll den er findet und macht was (tatsächlich) schönes draus ….nur der Kritiker hats noch nicht so ganz verstanden, er interpretiert die Kunst des Afrikaners nämlich so:

“ Hazoumé beseelt den Müll, er verwandelt die schwarzen Kunststoffbehälter, in denen gepanschtes Benzin oder Rohöl befördert wird, in Masken, welche die Selbstzerstörung der Afrikaner karikieren und zugleich jenes globale Ausbeutungssystem anklagen, das sie seit Jahrhunderten herabwürdigt. Sie stellen Fragen an uns Afrikaner, an unser Dasein als ewige Bettler. Sie erinnern uns daran, dass unsere bewährten Kulturtechniken verloren gehen und wir nur noch den weißen Mann nachäffen. Solche Sätze berühren den Kern seiner ästhetischen Revolte gegen die Verwestlichung und kulturelle Gleichschaltung der Welt.“

Einen Sche*ß hat er sich dabei gedacht !!!

Er hat einfach den Müll, den keiner mehr braucht genommen, weil man auf der Straße eben kein Blattgold findet … wenn ich als Kind einen Matschkuchen gebacken hab, dann habe ich mir auch nicht gedacht „Hach ich backe einen Matschkuchen, der unsere Materielle Gesellschaft kritisieren soll, ich habe extra verschiedene Matscharten genommen, um die falsche Vielfältigkeit der Materialisten zu kritisieren, – denn man sieht den Unterschied zwischen hellem und dunklem schlamm nicht mehr nachdem man umgerührt hat “

Nein, ich bin ein normaler Mensch gewesen, genau wie Hazoume auch, ich hab das Zusammengematscht wies mir gefiel, und Blumen drauf gestreut und dann sah es eben hübsch aus …

-Ich wette Hazoume hat erst begonnen, sich etwas bei seinen Kunstwerken zu denken, nachdem ihm ein Kritiker erzählt hat, dass man seinen Dreck im Westen mit einer Interpretationstafel im Museum ausstellt ,,…

Der wird auch gelacht haben …

Meine lieben Leserinnen und Leser, ich werde dann mal weiter Kunst lernen, sonst ende ich noch wie die benannten Künstler und muss meine Brötchen durch das zusammenkleben von Müll verdienen !!!

lg

Melli

Das Spiegelei

Ich möchte jetzt mal anfangen die Bilder hochzuladen, die ich jetzt schon gezeichnet habe, vielleicht kann ich ja jemanden inspirieren oder jemand inspiriert mich 😉

Das ist das Spiegelei, das erste Bild, dass ich mit meinen Polychromos gezeichnet habe, die Idee habe ich von meinem Liebsten aktuellen Künstler Marcello Barenghi