Das Studium

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Mittlerweile hat das Semester ja schon fast vor einem Monat begonnen und ich sag es euch, ich spüre es kribbeln in meinen Händen bei jeder praktischen Tätigkeit, die ich mache. Die meisten Stunden, die ich in der Uni verbringe sind im Rahmen eines praktischen Kurses, dem TPK. Am Phantom nehmen wir Abdrücke und gießen sie mit Gips aus, schleifen an Modellen rum und bilden Zahnhöcker aus wachs.
Links und Rechts höre ich es stöhnen “ Nicht schon wieder “ “ noch 4 Stunden“ und ja, es ist wirklich anstrengend gefühlt 10 mal den selben Schritt zu machen bis er endlich gelingt. Aber irgendwie finde ich gefallen an den Tätigkeiten. Ich bin ja sowieso eine Basteltante und vielleicht fällt es mir dadurch auch etwas leichter diese winzigen Arbeiten zu erledigen. Glück gehabt, denn wenn man zwei linke Hände hat, ist es wahrscheinlich deutlich schwieriger. Außerdem ist es dann noch teurer, denn man muss die Materialien ja selbst zahlen, um so dümmer man sich stellt um so ärmer ist man am Ende des Kurses.
Ich habe mir jetzt überlegt an einer Bewerbung um ein Stipendium teil zunehmen 😉
Ich überlege noch was ich schreiben soll, am Ende geht es auf jeden fall darum Stimmen zu sammeln da hoffe ich natürlich auch auf euch, wenn es soweit ist, stelle ich den Link online und dann würde ich mich freuen wenn ihr den Weg zu meinem Unigeld einen Schritt kürzer macht mit einem Klick und viellleicht dem Klick der Angehörigen und den Klicks der Frisöre der Angehörigen und den Klicks der Kinder der Frisöre der Angehörigen und deren Tanten und Opas, Omas, Katzen, Mäuse etc.  XD

 

Liebe Grüße
Melli

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Beruf oder Berufung?

Das ist hier die Frage!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein bloßer Beruf ohne höheres Zuständigkeitsgefühl einen nicht wirklich erfüllt. Man arbeitet, tut und macht, aber kommt nicht zu dem Punkt an dem man aus erster Linie wegen des Spaßes arbeitet und nicht wegen des Geldes…
Ich glaube viele Junge Menschen studieren Zahnmedizin, weil sie einen Beruf darin sehen, der ein gutes Maß an Aufwand und dennoch im späteren Arbeitslaben viel Geld in die Kasse spült…
Natürlich finde ich es auch blauäugig einen Beruf zu erlernen, der als brotlose Kunst gilt, dieser sollte lieber im Stadium eines Hobbys verharren, aber nur nach dem Geld auszuwählen wird einen auch nicht erfüllen…
Natürlich stellt sich mir dann auch die Frage, warum ich es denn machen will, was könnte der Gefühlsmäßige Benefit sein, als Zahnärztin zu arbeiten ?
Sofort fällt mir eine Menge ein, die sich auch auf einen anderen Beruf beziehen könnte, den ich nun ein Jahr sehr genau unter die Lupe genommen habe, da ich ein FSJ in der Krankenpflege absolviert habe.
Dinge wie Schmerzen lindern, Lebensqualität wiederherstellen, ein Ansprechpartner sein, Verständnis schenken und Krankheit aus einer anderen Perspektive zu verstehen, stehen ganz vorne an der Liste. Was nun den Beruf der Pflegerin vom Zahnarzt unterscheidet liegt teils auf der Hand, aber nur teils.
Natürlich kümmert sich die Zahnärztin eher um Leiden im Kiefer, Mund, Gesichtsbereich, was natürlich ein sehr interessantes Gebiet ist. Aber ein viel größerer Vorteil ist natürlich, dass man als Zahnärztin selbst die Lage in den Griff bekommen kann, man weiß, wie man die Schmerzen stillt, oder wie man prophylaktisch gegen sie vorgeht…  Die Eigenständigkeit ist es, die mir sehr am Herzen liegt… Und warum erfüllte in normaler Arzt dieses Kriterium nicht ? Nicht stimmt nicht, er erfüllt es schon, aber noch lange nicht jede Ärztin, oder jeder Arzt, denn bei den Humanmedizinern sind die Hierarchien noch lange nicht so flach wie bei den Zahnis ^^
Eine eigene Praxis ist kein Wunschtraum sondern häufig Realität. Man ist sein eigener Herr und kann deshalb nach eigenen moralischen und sozialen Maßstäben sein Handwerk zum besten geben …

Handwerk, apropos Handwerk, ich darf ja nicht vergessen, dass ich schon immer gerne zeichne und bastle, kurzum mich künstlerisch betätige, das soll im Zahnmedizinstudium nicht zu kurz kommen, denn was ist mehr Kunstwerk als ein perfekt natürlicher Zahn, der Teil eines bezaubernden Lächelns ist ?

Liebe Grüße,
Melli

 

 

 

 

Zähne fletschen

Da habe ich gestern eher durch Zufall mein Bewerbungsportal auf Hochschulstart gecheckt, gegen 0Uhr und war beim ersten Ablehnungsbescheid auch nicht groß enttäuscht – hatte mich ja nur auf gut Glück für Zahnmedizin beworben. Beim Zweiten wären mir dann fast die Augen aus dem Kopf gefallen.

Zulassungsbescheid

stand oben auf dem Zettel…
Für die Uni Würzburg.

Wie geil ist dass denn?
Ich hab mich dann auch gar nicht mehr eingekrigt, eigentlich hätte ich sogar am 24.4 schon anfangen müssen… allerdings mache ich gerade ein FSJ, was es mir erlaubt den unistart auf das nächste WiSe zu verlegen – viel besser, dann muss ich nicht in einem Monat eine Wohnung suchen, einen Job und das obwohl ich noch für eine Prüfung lerne und 14 Tage im Urlaub bin XD

Was bedeutet das jetzt für mich ?… na darüber musste ich nicht lange nachdenken.
1. ich ziehe für mindestens 1/2Jahr von zuhause aus.
2. Ich studiere Zahnmedizin mindestens 1/2 Jahr in Würzburg
3. Ich mache den TMS trotzdem
4. Ich entscheide mich nach dem TMS Ergebnis ( auf das SoSe18 oder WiSe 18), ob  ich in Würzburg Zahnmedizin weiter studiere, ob ich Humanmedizin in Würzburg studiere, ob ich in München Zahnmedizin studiere, oder ob ich in München Humanmedizin studiere ^^

–> Das ist mein Ass im Ärmel, egal was jetzt noch schief geht uni mäßig, der Platz ist mir sicher. Ich kann Zahnärztin werden.. Ich sorge dann dafür, dass die Zitterwölfe ein gefürchtet gutes Gebiss haben ^^ und falls mir das doch nicht gefällt, steige ich doch noch um … besser gehts nicht.

bis dann, eure entspannte und erleichterte Melli ^^

 

Medizin oder Zahnmedizin

Heute habe ich den ganzen Tag für die Sommersemester Bewerbung am Rechner recherchiert … dieses Hochschulstart Prinzip ist auch wirklich unübersichtlich, da braucht man selbst ein Studium um sich richtig zu bewerben – sowieso macht jede Uni es Anders wie der Rest – der Übersicht halber, damit sich keiner mehr auskennt ^^

Naja ich bin mittlerweile sehr zuversichtlich, dass ich es sowohl ins Humanmedizinstudium, als auch in das Zahnmedizinstudium schaffen kann, nach 2 Jahren Recherche hat man allle Schlupflöcher und Winkel gefunden, ganz nach dem Motto „Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen“
Nun kann ich mich wie es scheint aber nur für einen Studiengang bewerben, da es sich um zwei Bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge handelt. Also muss ich mich entscheiden… eigentlich fällt mir das recht leicht, aber diesmal habe ich ein echtes Problem damit, ich zähle mal die Vor- und Nachteile auf, vielleicht fällt hier jemandem noch ein schlagkräftiges Argument ein, das mir bei der Entscheidung evtl helfen könnte.

Medizin Positives:

– Nach der Uni hat man sehr viel mehr Berufsmöglichkeiten als als Zahnmediziner
– Sollte ich dann doch Zahnarzt werden wollen, kann ich mir vom Med.Studium fast alles anrechnen lassen, sodass ich nur noch 1,5 Jahre zusätzlich bräuchte.
– Extrem Interessantes Studium
– Extrem Interessante Berufe

Medizin Negatives:

– Weniger Zulassungschancen
– Man hört viel von Leuten die an dem Lernstress „zerbrechen“
– Nach dem Studium kommt meistens zu langer Schichtarbbeit, der Weg zum fertigen Arzt ist sehr lang

Zahnmedizin Positives:

– Höhere Chance auf Zulassung
– Man sagt das Zahnmedizinstudium sei weniger verschult und “ leichter“
– Als Zahnmediziner verdient man häufig mehr, als als Humanmediziner
– Interessantes Studium
– Interessante Berufe
– Mein Onkel könnte mir gut unter die Arme greifen mit seiner Erfahrung als Zahnarzt

Zahnmedizin Negatives:
– Um doch noch Humanmediziner zu werden müsste ich nach dem Studium noch ca. 5 Jahre anhängen  –> unmöglich
– Eingeschränkteres Berufsfeld
– Ich weiß  nicht wie lange der Weg zum fertigen Arzt dauert …

 

Vielleicht habe ich etwas vergessen, aber das kann ich ja ergänzen. Einiges sollte ich vielleicht erläutern… Medizin scheint in meinem Kopf Zahnmedizin gegenüber einen kleinen Vorsprung haben, davon möchte ich mich aber nciht leiten lassen, für Humanm. interessiere ich mich schon 2 Jahre und Zahnmedizin ist eben erst seit 1,5 Jahren ins Sichtfeld gerückt ^^ Der Punkt, dass man die Abschlüsse Medizin und Zahnmedizin aneinander hängen kann hängt wohl mit meiner Entscheidungsangst auf diesem Gebiet zusammen – ich glaube nicht, dass ich nach meinem Abschluss noch Lust habe ein Studium anzuhängen… Wobei, dann könnte ich 2 Doktor Titel haben auf unterschiedlichen Feldern XD *JK*
Das mit dem Zerbrechen am Medizinstudium hab ich nun doch schon oft gehört …öfter als es mir lieb ist sogar aus erster Hand – gut ich kenne auch einige Ärzte, die ganz gesund “ aussehen“ aber ich kenne auch die andere Substanzabhängige Hälfte. Ich habe nicht dirket Angst, dass mir das auch passiert. Ich glaube ich habe das Zeug dazu mich in das Studium reinzuhängen und eine Gradwanderung zwischen äußerster Anstrengung und absoluter Verzweiflung hinzulegen, ohne, dass ich Drogenabhängig werde 😉 ABer ich frage mich ob das nötig ist … ich könnte mir mit dem Zahnmedizinstudium wahrscheinlich eine “ schönere Zeit“ machen – nicht direkt zurücklehnen, aber sicherlich ein etwas entspannteres Studium zu haben …
„Der Weg zum fertigen Arzt ist sehr lang“ – Ja gut ich weiß auch nicht direkt, wie lange das als Zahnmediziner dauert, ich habs ja selbst noch nicht gemacht, kann alles also nur auf anderer Leute Erzählungen stützen. Als Humanmediziner kann es aber auf jeden fall ewig dauern ^^ erstmal nen Doktor Titel, der Seriosität halber, dann kommt neoch eine Facharzt Ausbildung und dann ist man 30 und in der Hirarchie der Ärztinnen und Ärzte erstmal ganz ganz unten -…-  Ich würde das schon in Kauf nehmen, wer mich aber kennt, weiß, dass ich in einer Hirarchie äußerst ungerne unten stehe … dazu bin ich auch zu zielstrebig vielleicht auch ein wenig stur 😉
Dass man als Zahnmediziner mehr verdient trifft bestimmt auch nicht überall zu, man verdient immer dann am meisten, wenn man der beste auf einem Gebiet ist und sich durchzusetzen weiß … außerdem hilft es ein Mann zu sein, die verdienen ja eh viel zu oft mehr als Frauen gleicher Position … Da wäre es dann auch egal, was für ein Arzt man wird… Ich muss schon zugesehen, dass ich die beiden Studiengänge nicht nur aus Interesse gewählt habe, sondern auch wegen der Berufsaussichten… Andernfalls würde ich wohl Kunst oder Weinanbau studieren XD wer sein Studium nur aus Lust wählt, ist sicherlich nicht auf dem Falschen weg, mir würde es allerdings etwas blauäugig erscheinen…ich will irgendwann Familie, finanzielle Unabhängigkeit und ein gewisses Maß an Luxus, keinen Lamborgini, aber den Luxus nicht jeden € umdrehen zu müssen, auch mal beim Metzger Fleisch kaufen zu können, sich mal ein paar Schuhe zu kaufen und hin und wieder verreisen zu können, ohne Angst haben zu müssen, die kaputte Waschmaschine nicht ersetzen zu können!
Gut das werde ich wohl mit Fleiß in beiden Studiengängen schaffen, allerdings verdient ein Krankenhausarzt ( kommt natürlich immer drauf an in welchem KH usw.) deutlich weniger als ein Kieferorthopäde, der Täglich 15 Kindern ne Zahnspange einsetzt, die dann teuer jeden Monat kontrolliert wird 😉 Zudem sind die Hirarchien nciht ganz so stark ausgeprägt 😉
Mein Onkel ist Zahnarzt – ja das wäre hilfreich für ein Zahnmedizin Studium – nein, seine Idee war das ncith und ich lasse mich auch nicht sehr beeinflussen davon … natürlich ist das nicht ganz zu vernachläsigen, dadurch würde ich wohl immer jemanden kennen, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der einem einen Gefallen täte, bittete man ihn nett darum 😛 Aber hätte ich kein Interesse am Studium würde mich auch mein Onkel nicht dazu überreden können. Mal wieder nur die Fraage ob ich es mir dadurch nicht leichter machen könnte …
Zum eingeschränkten Berufsfeld kann ich nur sagen, naja alles beschränkt sich halt auf den Mund 😉 Als Humanmediziner kann man alles werden, sogar Sachen die begrenzt etwas mit dem Mund zu tun haben ^^ Da hätte ich mit Humanmedizin mal wieder mehr Auswahl für später ^^

So eigentlich sollte das ein ganz kurzer Beitrag werden, nun sind es aber doch schon wieder 1000 Wörter ^^ Ich freue mich falls hier jemandem noch was einfällt, oder eine Anmerkung zu meinen Punkten hat.
Danke,
Melli