Enttäuschung II

uiui der erste Teil mit „FF“ drunter ist ja doch schon ne Weile her…
geendet hatte er mit den Worten

„Sie weinten.
Wegen mir.“

https://mellimomente.wordpress.com/2016/09/18/enttaeuschungen/

also fast, aber ich finde diese Worte eben besser zusammenfassend als die echten Schlussworte. Das problem mit dem Mobbing hatte sich fast in Luft aufgelöst, ich glaube ich stand einfach nicht mehr zur Debatte, weil klar war, dass ich es ernst meinte.

Genau so ernst meinte ich es immer mit Leistungsnachweisen, in denen es Punkte gab um die man Verhandeln konnte —
In meinem letzen Latein Jahr musste ich dann ewig mit einer Lehrerin um einen Entscheidenden Punkt diskutieren, wobei sie wirklich unfair vor ging, sie unterstellte mir Dokumentenfälschung – völlig aus der Luft gegriffen- und erzählte mir, alle Lehrer Würden sich eh über mich beschweren, ich sei so eine richtig verlogene Zicke… das verwunderte mich, da eigentlich kein Lehrer je schlecht über mich geredet hatte… ganz schön diplomatischer Ton außerdem … Naja die Lehrerin, die mich diesmal aus dem Dreck zog, fragte einfach sämtliche meiner Lehrkräfte was sie von mir hielten und niemand hatte etwas zu kritisieren… es kam zur nachkorrektur und ich bekam recht… ich glaube dass hat der Dame ganz schön gestunken …
Noch mehr ärgerte sie wohl, dass ich in keine ihrer Stunden mehr ging, ich fand immer einen Ausweg… die letzte Klausur konnte sie mir nichteinmal zurück geben, deshalb rief sie bei uns daheim an und fragte meine Mama ob sie sie mir zuschicken sollte. Meine Mama fragte nur, ob es auf ne 3 im Zeugnis reicht – tat es, dann sagte sie nur  es würde uns dann sowieso nicht interessierten, sie könne sie auch einfach behalten … XD

boah jetzt geht mir irgendwie die Laune aus, über enttäuschungen zu schreiben, weil mich diese ganzen Sachen zwar sehr berührt haben, als sie aktuell waren, aber ich denke ich hab das alles mittlerweile so gut aufgearbeitet, dass es mich nicht mehr wirklich interessiert …
Naja ich habs eh bald geschafft, sind ja eh schon in der 11 Klasse angekommen…

Im Dezember machte mein Freund mit mir Schluss, das is jetzt fast 2 Jahre her, ich muss sagen es war eine Wundervolle Zeit mit ihm, aber es ist schon sehr viel besser so … Einfach weil ich mein Leben im Griff habe und das einzige was er im Griff hat ist die Hantelstange … das passt einfach nciht, es geht nicht, dass einer in der Beziehung motiviert anpackt und der andere immer motiviert vom morgen redet … Ich glaube auch ,dass das der wirkliche Grund war, warum es zerbrochen ist… sein Grund war irgendwie nicht ganz klar, ich glaube er meinte einfach, es würde nicht mehr passen… so genau weiß ich das selber nicht mehr… „auf jeden Fall aber“, sagte er, “ würde er mich heiraten in 10 Jahren, wenn wir älter undf reifer wären“ … Ich habe ihn ausgelacht, er ist einfach ein Träumer, ich bin kein Lichtschalter, den man aus und an macht, entweder man will mich oder man Will mich nicht, das gilt für jeden Menschen, der mit mir zu tun hat… auch für ihn. Diese Situation beschrieb ich oft so:
Er ging, und als ich die Tür schloss hinter ihm, riss der Faden unserer Liebe einfach ab und war wie verschwunden Schön war es als er uns verband, es war wie ein Urlaub, man fährt gerne weg, aber man kommt auch gerne wieder Heim…
Naja wie die Dinge eben laufen …

Durch das ganze durcheinander zuvor musste ich eine Verabredung absagen, wodurch die freundschaft zerbrach … ein Satz reicht denke ich, denn dazu geistert hier schon ein Beitrag rum … eine Andere erzählte “ damals 2012 hast du …“ … wie ich es hasse wenn leute 2 Jahre später ankommen mit irgendeiner Kritik… das bringt doch keinem was … auch diese Freundschaft löste sich wie in Luft auf, als ich erfuhr, dass sie zu einer Geburtstags Einladung einige Wochen zuvor nicht kam weil “ Melli ja auch da ist und sie keine Lust habe ständig falsch Lächeln zu müssen“ … das Vertrauen verschwand, und zu retten war genau nichts mehr, lag aber auch an mir, da ich mir keine Mühe grab so ein Lügengestrüpp irgendwie aufrecht zu erhalten … solle sie doch falsch anlächeln wen sie wollte … die letzte meinte nur wir hätten und auseinander gelebt, nachdem ich 2 Jahre alle paar wochen fragte ob sie Zeit habe etwas zu machen und sie jedes mal absagte … Naja die wirkliche enttäuschung an euch 3 ist eigentlich nicht die Tatsache, dass ihr nicht mehr zu mir gehört, sondern eher, dass ihr alle ungefähr den Mut eines Kanickels habt, denn wenn man es nur schräg ansieht läuft es schon davon, statt den Unmut einfach auszusprechen …

Naja das wars eigentlich an Enttäuschungen in meiner Schulzeit … der Rest war bis auf kleineres klasse. Zu sagen Schule ist doch viel schöner als Arbeit trifft zumindest nicht auf mich zu … Viele sagen das, weil sie sich die Shcule eben schön gemacht haben und jeder der erzählt “ Abi machen wäre ja ganz einfach gewesen“ dem muss ich sagen ‚ ja es ist einfach irgendein abi zu machen, wenn man erstmal in der 11. ist, aber das beste Abi, das für einen Selbst möglich ist zu machen, ist ein hartes Stück Arbeit‘ wer nicht gelitten hat in dieser Zeit, ist entweder Hochbegabt oder hat einfach nicht alles gegeben …

Ich denke das wars auch mal zu diesem Thema, ich sehe diesen zweigeteilten Beitrag auch als Abschluss mit all diesen Enttäuschungen an, das ist ein alter Lebensabschnitt gewesen und sich noch ewig  damit zu beschäftigen ist nicht richtig. Manchmal muss man das Kapitel abschließen, das Buch zuklappen und ins Regal stellen. In das Regal, in dem all die Bücher stehen, die einen zu dem Machen was man ist.
„Persönlichkeit“

lg
eure Melli ^^

Gewissheit

Mittlerweile hat sich doch ein gutes Muster abgebildet.
Ein Muster, auf das ich mich Gott sei Dank verlassen kann, andernfalls hätte ich wohl schon einige Leichen im Keller.
… Immer, ausnahmslos immer, wenn ich mich wirklich fertig fühle, bekomme ich diese Vorahnung, dass ich nur 1-höchstens2 Tage Regenerationszeit brauche um mich danach definitiv besser als vor dem Überlaufen des Fasses zu fühlen. In ganz schlimmen Fällen kann das auch eine Woche dauern, aber nur wenn ich nicht unmittelbar vor mir irgendwelche Aufgaben zu meistern habe.
Ich weiß nicht wie das funktioniert, aber vermutlich u.a. weil ich mich darauf verlassen kann, dass es funktioniert. Wenn ich am Verzweifeln bin und weiß, dass das Gefühl nicht all zu lang anhält, ist es schon wieder nur halb so schlimm…
Und dann denke ich mir immer
„Tomorrow is another day“

Und irgendwie ist das wahr.
Morgen ist noch ein Tag. Ein anderer, vielleicht sieht da auch alles ganz anders aus, vielleicht hat sich mein Problem in Luft aufgelöst, vielleicht kam es nicht so schlimm wie erwartet, vielleicht kam es sogar noch viel schlimmer – aber jetzt ist es vorbei.
Und gerade weil morgen noch ein Tag ist, ist es wirklich falsch heute schon zu scheitern… oder gar aufzugeben ;P

Durchhalten!
Bis wann? Ich weiß nicht, ich würde sagen bis ich tot umfalle.
lg
Melli
mit ungewohnt viel Tatendrang und Optimismus

 

Edit:
Ich höre gerade dieses Lied von Anette Louisan… und diese Zeile pass gerade wohl wirklich gut:

Das Leben spielt auf Zeit,
Bis es gewinnt,
Grad wenn du brüllst und schreist
Stellt es sich blind
So viel Dinge bekommt man erst dann,
Wenn man sie nicht mehr gebrauchen kann.

Das Schicksal lacht dich aus
Voll Ironie
Es zieht dich rein und raus,
Spielt Lotterie

Nach dem Abi

In 2 Wochen ist es vorbei.

Komisches Gefühl …

Hatte ich vor 2 Jahren noch gedacht, wenn das vorbei ist bin ich der glücklichste Mensch auf Erden… Jetzt denke ich ‚ Wenn das vorbei ist bin ich der verwirrteste und verplanteste Mensch auf Erden’… Das ist nicht gut… das ist gar nicht gut, weil ich das nicht kann.
Ich kann nicht ‚einfach mal machen‘. Ich kann nicht ‚ alles auf mich zukommen lassen‘.
Ich kann mich andererseits aber auch nicht festlegen. Was soll es denn jetzt sein nächstes Jahr? Studium ? Ausbildung ? 2-3 Jahre – das ist lang… für mich zumindest … FSJ? Ist das verlorene Zeit?
Was dann ? Das ist die Frage die mich einfach nicht los lässt
Ich will das nicht so unsortiert.
Das ist eigentlich nicht gerade nachvollziehbar für einen Großteil…
Wieso denn nicht?

Wochen lang schlafen bis man wach wird weil man nicht mehr müde ist.
Feiern bis man nicht mehr stehen kann.
Wach bleiben bis die Vögel zwitschern.
In den Tag hineinleben.
Spontan sein.
Nichts tun.

… Warum nicht?
Ich werde das alles sicherlich tun. … aber nicht ewig, ich werde es die ersten Wochen bestimmt krachen lassen… aber ich werde das Gefühl nicht los, das ständig in meinem Hinterkopf sitzt und sagt “ und jetzt? Was jetzt? Bleibst du jetzt in diesem uneffektiven Stadium? Hast du dein Ziel etwa aus dem Auge verloren, oder warum sitzt du noch so dumm rum? “

Ich kann das nicht, nicht ans morgen zu denken. es fällt mir schon schwer an das Übermorgen nicht zu denken.
Es gibt einen Plan einen Masterplan.
Bzw. es hat einen Masterplan zu geben. Es gab immer einen.
Doch wie der Mayakalender endet er… und zwar in 2 Wochen
.

Verdammt.
Apokalypse ? So wie 2012 angesagt nach dem Ende des Mayakalenders… ?

Ich glaube ich hatte noch nie vor etwas Angst, weil ich immer einen Plan hatte… Und jetzt entlässt man mich in dieses Sodom und Gomorra, ganz ohne Orientierung.  Ich weiß nicht ob ich das jetzt Angst nennen würde was ich spüre… es ist unangenehm. Aber Angst ist wohl ein zu großes Wort dafür.

Das Beste ist wohl, dass mir dadurch erst die Differenzen in meinem Kopf klar werden.
Das Motto meines Blogs lautet:
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.-Albert Einstein

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.-Albert Einstein

Was ist damit? Habe ich das vergessen?
Das ist nicht nur daher gesagt, das ist mein Motto (oder eines meiner Mott(?)os)
… Und ich meine das ernst… ich liebe es, das Kribbeln im Bauch, wenn du nicht weißt was passieren wird…
Hier habe ich nun einen so große Ladung ungewiss vor mir, dass ich nicht weiß wo ich anfangen soll …

“ Schau über den Tellerrand hinaus“

sagte er…
Ich schaue über den Tellerrand hinaus! Ein bisschen vielleicht. Philosophisch bestimmt… aber was mich selbst angeht vergesse ich immer wieder wo der Teller überhaupt steht, über dessen Rand ich schauen soll.

Und jetzt ?
AAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHH
Ich weiß es nicht.

“ Ich weiß dass du es schaffst“
– Das muss man mir noch sagen? Ich war und bin immer sehr überzeugt von mir… das ist irgendwie auch unverzichtbar, denn es wäre ja nicht auszuhalten wenn ich hier Planlos und selbstzweifelnd rumschreiben würde… dann wäre ich schon lange implodiert…
Ich weiß dass ich das schaffe
“ Ich weiß – mir bleibt ja auch nichts anderes über“
Aber ich weiß ehrlichgesagt noch nicht wie.

Obwohl.
Langsam entwickelt sich aus einem Samen der Idee ein kleines Pflänzchen.

Die Idee die ich jetzt gerade habe ist einfach meinen Alltag nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Ich baue einfach ein neues Gerüst Drumherum. Etwas Routine.
Vielleicht lege ich eine Liste an, was für Dinge ich schon lange tun wollte, wenn ich mal Zeit habe…
Auf alle Fälle brauche ich aber etwas, das jede Woche oder jeden Tag gleich abläuft.

Erster Gedanke ist ein Sport.
Bis mir was Besseres einfällt werde ich wohl Laufen gehen. Vielleicht einfach direkt alle zwei Tage, wenn ich Spaß dran habe…

Zweiter Gedanke ist das Zeichnen.
Ich vermisse es sehr. Es nimmt nur einfach zu viel Zeit in Anspruch. Ich krizzel selten irgendwas irgendwo hin, ich nehme mir eher Zeit, oft mehrere Wochen für ein Bild. Und die Zeit hatte ich jetzt fast 1,5 Jahre nicht mehr. Ich hatte nur selten Zeit und Muse zur gleichen Zeit… Und die Muse darf man nicht unterschätzen… Wenn sie fehlt zeichne ich wie ein dreijähriges Kind… einfach weil meine Linien nicht wissen was sie machen und aus dieser Unwissenheit nicht Kreativität wird sondern Wirrwarr.

Dritter Gedanke ist das Bloggen.
Ich spüre immer wenn ich schreibe den Grund warum ich hier bin … Ich bin hier, weil ich durch das aufschreiben meiner Gedanken mir eine große Last von der Seele schreibe, oder ein großes Glück teile. Auch wenn ich es in letzter Zeit wegen mangelnder Anonymität schwierig fand zu sortieren welche Gedanken hier her gehören und welche nicht. Ich habe mich fast immer für das Veröffentlichen entschieden. Einerseits weil es mir bei einem großen Teil der Leute egal ist, wenn sie mich durch meine Texte so kennenlernen wie ich zu einem großen Teil wirklich bin. Andererseits, weil es sogar ok ist wenn Leute die mich nicht mögen, oder die ich nicht mag meine kleinen Zweifel lesen. Es ist ok, weil ich weiß, dass auch diese Leute zweifeln und die meisten von ihnen mehr als ich.

Ich werde allerdings einen flexiblen Plan erstellen. bestimmt kein “ Jeden Montag um 18:20 gehe ich laufen und direkt danach blogge ich“
Sondern eher einen Pool an täglich auswählbaren Dingen die mir einen Rahmen geben.

Und abrundend fällt mir wieder auf, dass es tatsächlich stimmt. Jedes Wort, das ich schreibe ist nicht mehr in meinem Kopf. Es ist, als hätte ich es rausgeschrien und im selben Moment akzeptiert und hingenommen.
Und dass das Schreiben ein Prozess ist i wohl das Beste daran. Hatte ich zu Beginn des Textes noch keinen Plan, habe ich knappe 1000 Wörter später immerhin schon ein Gerüst, das in der Sekunde des Tippens erst entwickelt wurde.
Fast immer fange ich einen Text an mit einem Satz oder einem Thema das mir am Herzen liegt. Und fast nie weiß ich vorher was ich schrieben will. Meine Verständin diktiert ganz spontan und das Ergebnis macht mich zufrieden.
– Wie im Mayakalender wohl auch wird die Welt nicht untergehen, auch wenn es zuvor so scheint –

1036 Wörter, Zeit sortiert ans Geschichte lernen zu gehen ;*
Bis bald,
eure halb planlose
Melli

 

 

 

Verständin (w)

Ich beginne nun wieder mit dem Lernen, denn die mündlichen Prüfungen sollte ich nicht unterschätzen.
Wahrscheinlich werde ich dennoch weiter Bloggen ich habe sonst das Gefühl, dass mein Verstand mir den Kopf platzen lässt. Das nicht, weil ich davon so viel mehr habe als ich mir wünsche, sondern eher weil er meint laut schreien zu müssen. Mein Verstand war immer schon laut. Aber nicht so kreischend laut wie momentan. Ich bin froh, dass ich ihn habe, allerdings war er zum Lernen auf die schriftlichen Abiprüfungen eher lästig… Mein Verstand war der Meinung, es sei nicht gesund den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen und zu lernen. Da hatte er recht. Sowohl körperlich, als auch geistig habe ich mich doch etwas verloren. … Aber das war eine einmalige Chance, in die sich mein Verstand  nicht einmischen hätte sollen… ich fühlte mich leider gezwungen ihm einen Vogelkäfig zu kaufen und ihn hineinzusetzen, um ihn nur noch in der Ferne zwitschern zu hören.
Nun am Wochenende hatte ich ja Zeit für mich… Ich habe ihn freigelassen. Ich musste, sonst wäre er wohl dahinkrepiert. Naja und jetzt hackt er mit seinem Schnabel auf meinem Kopf rum und fragt Fragen, die ich nicht beantworten kann, Fragen deren Antworten nur die Zukunft kennt… Fragen die mich teilweise verunsichern, Fragen die mich wütend machen … Fragen die zum schwärmen anregen, Fragen in die ich mich verliebe. Es ist schön sie zu haben. Man hat immer etwas zu tun mit ihr. Manchmal erzählt sie mir Märchen, oder ich lasse mich von philosophischem weit hergeholtem Schafgeblöke berieseln. Wenn ich mit den Nerven am Ende bin, dann ist sie oft daran schuld. Aber sie ist es auch, die mich nicht im Stich lassen kann. Kann nicht, weil sie ohne mich nicht existiert. Immerhin wohnt sie in meinem Kopf und wo soll sie auch hin wenn nicht da hin.
Natürlich ist mein Verstand eine Frau.
Das macht die Sache ja manchmal so kompliziert.
Wäre mein Verstand ein Mann, dann ich weiß nicht, vermutlich könnte ich dann ein paar schmutzige Filmchen zur Beruhigung schauen.
Aber so ein weiblicher Verstand ist da etwas anders.
Sie will gehört werden, dafür gelobt werden, dass sie dir grade den Kragen gerettet hat, sie WILL ein neues paar Schuhe auch wenn mein Verstand ja gar keine Füße hat.
Wahrscheinlich denkt sie sich, die Schuhe sähen gut an den Füßen ihres Hauses aus.
Manchmal wüsste ich gerne ihr Geheimnis, würde gerne in ihren Kopf schauen können, aber das ist nunmal eine Utopie.

Und dann geht sie ein wenig spazieren in meinem Kopf, sammelt ein paar Staubflusen, zerbrochene Krüge, Gebeine, Fotos und Puzzleteile auf, bringt sie in die Kisten in die die jeweiligen Gegenstände gehören und wenn sie damit fertig ist, geht sie zu ihrer Lieblingsschublade. Ich kann euch nicht sagen, was darin ist. Ihr Inhalt ist täglich neu. Vielleicht hat er recht wenn er schreibt „Das einzig konstante im Leben ist die Veränderung“.

Vielleicht täuscht er sich aber auch.  Man weiß es nicht. Auf jeden Fall ist der momentane Beschluss, es so zu sehen. Es so zu sehen, dass die Welt sich eben jeden Tag dreht. Vielleicht wird man nur schlau daraus, wenn man es auf sich zukommen lässt, wenn man Veränderung hinnimmt. Im Endeffekt bleibt mir eh nichts übrig. Denn die Veränderung kommt so oder so, ob ich sie nun freudig erwarte oder sie fürchte spielt dabei keine Rolle. Vielleicht bade ich morgen in Eis. Vielleicht gehe ich morgen raus und meditiere in der Zeit, die ich nicht habe.
Vielleicht lasse ich mich morgen auch einfach stündlich neu inspirieren.
Mein Verstand fragt gerade wer das hier eigentlich liest, letztlich ist es nichts weiter als ein niedergeschriebener dialogisierter Monolog meiner Verständin und ihrer Akteurin. Oder vielleicht sogar ein echter unausgesprochener Dialog …

Und das ganze Denken kommt davon, dass ich Zeit habe. Ich denke, wenn ich erstmal wieder länger Zeit hatte, dann schreit  meine Verständin mich auch nicht mehr so an, sondern redet in einem normalen Ton mit mir.

So

Das wars.
Abruptes Ende ich weiß.
Aber ich bin ja mit dem Denken auch noch nicht fertig.
Nicht, dass ich jetzt jeden Tag über meinen Kopf schreiben werde,
Nein,
aber denken kann man unendlich weit und deshalb hab ich auch noch viel vor mir.
Ich hab (manche von) euch lieb
(manche kenn ich auch einfach nicht und hab sie genau deshalb lieb XD)
Und dich ganz besonders.
Das weißt du sowieso. Und auch wenn sich alles ändert.
Ich denke, dass ich dich immer lieb haben werde.
Du bist nicht nur Mitmensch,
Du bist auch Mitverstand (m).
Manchmal höre ich dich.
Weisheiten brabbeln.
Eure
Melli ;*

 

Liebster Award

Ich glaube das ist sogar das erste mal, dass ich bei „sowas“ mit mache…Vielen Dank Pi für die Ablenkung im ganzen Lernstress ^^

*liest sich den Beitrag nochmal durch*

Aha das sind also die Regeln:

Die Regeln

  • Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
  • Informiere deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

 

  1. Check
  2. Fragen beantworten:

 

1. Beschreibe Deinen Blog in drei Worten…

Kopf, Herz, Hand

2. Wer oder was hat Dich auf die Idee gebracht, einen Blog einzurichten?

*haach* damals … 2012 … Ich weiß gar nciht mehr genau welcher Herz schmerz mich auf die Idee gebracht hat, aber vermutlich der vom talentierten Schlittschuhläufer. Der erste Blog war nicht anonym, bis es mir irgendwann auf die Nerven ging, weil nicht alles alle mittelmäßigen Bekannten etwas angeht. Naja Dann kam ich hier her… brachte auch nicht viel. hat vielleicht n halbes Jahr gehalten mit der Anonymität ^^ aber ich geh hier nicht mehr so schnell weg ;P
3. Was treibt Dich an, immer wieder neue Beträge zu schreiben?

Ich schreibe kein Tagebuch… und ich erinnere mich gerne sehr detailliert an schöne und schlechte Dinge. Ich arbeite hier kleinere Missgeschicke auf und schreibe über meine Herz und Kopf Erlebnisse, um mich immer erinnern zu können 🙂
Die Abi Beiträge schreibe ich, weil ich durch das schreiben sehr genau auf die Themen eingehe und meist nach dem Beitrag alle Fakten kann^^

4. In zehn Jahren sehe ich mich…

Am Beginn meiner Zahn/-Ärztlichen Karriere 😉 (das Studium dauert ja 6 Jaher und ich nehme nicht an, dass ich nächstes Jahr ohne TMS nen Platz bekomme, Geschweigedenn, dass ich nach 4 Jahren Beruf schon Chefärztin o.ä. bin ;))

5. Was ich schon immer mal irgendein Genie fragen wollte…

Öhm das kommt auf das Genie an… ein Mathe Genie würde ich jetzt zum Bsp. nicht zu dem Bild “ Der Schrei“ befragen…
Walter Moers – das Phantom / das Genie, würde ich fragen, wo die Quelle seiner grenzenlosen Fantasie liegt.
6. Brief oder WhatsApp?

Tatsächlich Liebesbriefe und Alltagswhatsapp
Eine „Liebeswhatsapp“ hat wirklich nicht halb so viel Charakter wie ein Brief. Dafür könnte ich nicht für jede WA. einen Brief versenden^^
7. Glas halbvoll oder Glas halbleer?

Halbvoll
Wenn immer alles halbleer wäre, was auch halbvoll sein kann, dann würde man sich selbst um ein großes Stück Glück betrügen 😉 außerdem läuft ein halbvolles Glas schneller über und ich laufe schon recht schnell mal über und werde richtig schön wütend 😉
8. Zu einem perfekten Start in den Tag gehört für mich unbedingt…

Motivation
Es gibt doch nix schlimmeres als einen unmotivierten Start in den Tag… auch wenn ich nen faulen Tag habe möchte ich motiviert sein, um z.B. meinem Hobby, dem Zeichnen, am akurratesten nachzukommen ^^

9. Wenn ich einen Tag lang tun könnte, was ich wollte, würde ich…

Ich würde mich an der FAU Erlangen für Medizin einschreiben 😉
Und zwar mit der Bedingung, dass das an allen Tagen darauf wo ich nicht mehr machen kann was ich will, nicht rückgängig gemacht werden kann 😉
10. Mein Lebensmotto lautet …, weil …

“ Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten. Einen starken Willen, große Träume. Ohne sie findet sich keine wahre Freiheit“ ~ Gol. D. Roger

Weil ich auch vor entdecken dieses Spruches schon danach gelebt habe… Ich glaube daran, dass man mit starkem Willen seine Träume erfüllen kann. Zumindest wurde ich bis jetzt noch nicht vom Gegenteil überzeugt. 🙂

Außerdem ist der Spruch von Gol. D. Roger. …. dem Piratenkönig aus Onepiece … *-*
11. Glück bedeutet für mich…

Oh… Glück… das ist eine Frage, die kann ich nicht in einem Satz beantworten… Glück kann so vieles sein… es ist ein Gefühl, dass durch alles mögliche ausgelöst werden kann 😉
Erfolg – so herzlos wie es klingt – macht sicherlich glücklich ( vorausgesetzt er steigert sich stetig aber in kleinen Schritten)
Liebe… macht glücklich … oder sogar das bloße zusammen sein mit Menschen die man schätzt.
Glück ist das erste Gänseblümchen im Garten zu essen 😉
Glück ist Geld auf dem Boden zu finden.
Glück ist Zufrieden zu sein
Glück ist die positive Schwester vom Zufall
Glück ist im Internet durch Mathenachhilfe jemanden kennen zu lernen, der das Leben Nachhaltig zum Guten bewegt.
Glück ist sich von den richtigen Leuten zu trennen.
Glück ist Leichtigkeit – so ganz ohne Ballast da hin zu schreiten wo man hin will
Glück ist man selbst sein zu können
Glück ist anders zu sein, anders zu sehen, anders zu denken
Glück ist Leute zu finden, die das verstehen und dich dafür schätzen
Glück ist, zu wissen, was man Wert ist und sich auch nie unter diesem Wert verkaufen zu müssen
Glück ist eine Familie, die einen immer hochhält
Glück ist das Ende eines Buches das in den letzten 5 Seiten noch unglaubliche Wendungen macht.
Glück ist auch ein wenig Selbstironie, Schadenfreude und Schlagfertigkeit
Glück ist an allen Hürden gewachsen zu sein, die man bisher vor sich hatte und dadurch auch das Gefühl zu haben alle anderen Hürden meistern zu können.
Glück ist Leuten beim Durchdrehen zusehen zu können und zu wissen, dass es einem egal sein kann
Glück ist einen Verstand zu haben UND diesen zu nutzen
Glück… ja was ist Glück…
Glück… ein Wort mit 5 Buchstaben…

Eine Sache, die man sich meiner Meinung nach auch häufig selbst erarbeiten kann. Nicht immer aber oft… z.B. indem man das Glas als halbvoll ansieht.

 

2. Check

3. Leute nominieren…
mh … naja als erstes fällt mir mein Thunny ein
…natürlich der Wortmann, auch wenn er vermutlich immer an solchen Sachen teilnehmen muss.
Pi, auch wenn die Fragen ja von dir sind ich will ja auch deine Antworten auf meine Fragen^^
Benjamin, mein – leider durch das Abi sehr vernachlässigter- Brieffreund
Ach und dann entscheide ich mich noch für Jim Knopf 🙂
ach ich darf ja sogar 5 -11 Leute nominieren, dann nominiere ich hiermit noch den schmollenden Schemi ^^

3. Check
4.  11 Fragen…
HMH

  1. Herz oder Kopf ?
  2. Welches Lied würde das Gefühl “ Erfolg“ am besten für dich ausdrücken
  3. Kannst du dich noch an deinen ersten Kuss erinner? Erzähl doch ein wenig 🙂
  4. Welche Hürde hat sich im nachhinein als positiv herausgestellt?
  5. Wie kommt man mit dir auf Kriegsfuß?
  6. Wenn der Sonnenuntergang ein Gefühl wäre, welches wäre es?
  7. Gibt es etwas wozu dich niemand überreden könnte?
  8. Zu welchem Erlebnis würdes du jedem raten und Warum?
  9. Welche Superkraft hättest du und Warum?
  10. An was glaubst du?
  11. Wenn du einem Menschen danken müsstest, wer wäre das ?

5. check

ja gut dann muss ich euch jetzt nur noch bescheid sagen 😉
Viel Spaß mit den Fragen ich freu mich auf eure Antworten 🙂

Lg, Melli

 

 

Geruchspfade

Ich bleibe stehen. Drehe den Kopf von links nach rechts … die Nase in den Raum empor streckend… STOP da war es wieder …. ein winziges feines Band eines wohligen Geruchs … wohlbekannt und doch so weit entfernt … Woher kommt er nur… langsam navigiere ich durch mein Zimmer, obwohl ich eigentlich ganz wo anders hin wollte, doch Pläne und Tagesabläufe stehen gerade im Hintergrund… wieder bleibe ich stehen… direkt vor meinem Kleiderschrank… Etwas darin verströmt diese dünnen wundervollen Geruch. Meine Nase streift das ein oder andere Gewand, Strand, Sommer, Winter, Ich, Du, Angst ( gleich aussoriert und in die Wäsche geschmissen XD), Erregung… riecht ähnlich wie Angst nur mit mehr Sommer … Alles nur sehr dünne Gerüche, da Dinge mit Eigengeruch eigentlich gar nicht erst zurück in meinen Schrank kommen… Weichspüler, Fleckenlöser, Wolle, Perfum, DA da da da ist es da… ich zupfe an einer Weiß blau gestreiften Bluse… nervös schnappe ich den Geruch auf… mhhh … das kann nicht sein … mhhh wundervoll… die Bluse ist frisch gewaschen … trotzdem riecht sie nach einer besonderen Person … schon lange kann sie keine Spuren mehr in meinem Zimmer gelassen haben… die einzige möglichkeit ist, dass meine mama das Waschmittel geändert hat und mein Gehirn den Rest macht … Er roch immer nach diesem Duft, dazu eine Priese Sommer, Haargel, Erregung, Sand und frischer Luft… es ist einzig und allein mein Kopf, der auf die Grundlage des Waschmittel Geruschs all diese Nuancen addiert, die sonst keine Chance hätten noch in meinem Schrank zu sein …
Tief ziehe ich noch einmal die Luft ein … mhhh es war eine schöne Zeit … ich atme aus, bin in der Gegenwart … atme ein, schließe die Augen, bin in der Vergangenheit … atme aus, bin wieder hier … rational entscheide ich, dass es klüger ist hier zu bleiben, bevor ich meinem Kopf noch alte Zeiten vorgaukel … Ich gehe… an den Schreibtisch und schreibe es hier auf… und während ich daran denke kehrt der Duft immer wieder, nicht weil er da ist, sondern weil ich ihn mir vorstelle …
An … Ich muss nichtmal einatmen um es riechen zu könnenAus …
An …
Aus …
An …
Aus …

Mhhhh wenn auch manche Worte mich nicht erreichen, jeder Geruch dringt zu mir durch. Wenn du also mal ein Mädchen in der Bahn sitzen siehst, das urplötzlich die Augen aufreist und etwas zu suchen scheint… dann kannst du dir sicher sein, dass irgendetwas oder irgendjemand ihr Geruchsinteresse geweckt hat 😉

Lg

Melli:*

Hallo Abenteurer !

Hier bin ich also gelandet… auf WordPress 😉

Wenn ich mich hier so umsehe, finde ich es schon recht gemütlich, mal sehen ob es ein Zuhause wird, wie mein letzter Blog.

Ich bin hier her umgezogen, weil a) meine hochgeladenen Bilder abhanden gekommen sind und b) man sich irgendwann auch mal an was neues wagen muss. Und so stehe ich hier, noch ganz allein und will neue Inspirationen finden, alte erneuern, meine Geschichten mit euch teilen und mein Leben in Worte fassen.

Das ist auch schon um was es hier geht, es ist kein reiner Fotoblog, kein reiner Modeblog, keine Nachrichtenplattform, kein Tagebuch, es ist einfach eine gesunde Mischung aus allem.

Kurz ein paar Sätzchen zu mir. Ich bin noch Schülerin, weiß noch nicht, was ich später mal werden will, aber ich weiß, dass ich das Reisen liebe, das Gefühl von Neuem…                                    Außerdem zeichne ich leidenschaftlich gern und versuche mir so viel wie nur möglich beizubringen. Die Fantasie nehme ich aus den kleinen und großen Abenteuern, aus Büchern, aus erzählungen und hoffentlich auch bald von hier.

Ich werde die hoch schwappenden Wellen in meinem Leben hier festhalten und wünsche euch viel Spaß beim lesen und dabei den Geruch von zarter Aufregung in der Nase.

eure Melli