Enttäuschung II

uiui der erste Teil mit „FF“ drunter ist ja doch schon ne Weile her…
geendet hatte er mit den Worten

„Sie weinten.
Wegen mir.“

https://mellimomente.wordpress.com/2016/09/18/enttaeuschungen/

also fast, aber ich finde diese Worte eben besser zusammenfassend als die echten Schlussworte. Das problem mit dem Mobbing hatte sich fast in Luft aufgelöst, ich glaube ich stand einfach nicht mehr zur Debatte, weil klar war, dass ich es ernst meinte.

Genau so ernst meinte ich es immer mit Leistungsnachweisen, in denen es Punkte gab um die man Verhandeln konnte —
In meinem letzen Latein Jahr musste ich dann ewig mit einer Lehrerin um einen Entscheidenden Punkt diskutieren, wobei sie wirklich unfair vor ging, sie unterstellte mir Dokumentenfälschung – völlig aus der Luft gegriffen- und erzählte mir, alle Lehrer Würden sich eh über mich beschweren, ich sei so eine richtig verlogene Zicke… das verwunderte mich, da eigentlich kein Lehrer je schlecht über mich geredet hatte… ganz schön diplomatischer Ton außerdem … Naja die Lehrerin, die mich diesmal aus dem Dreck zog, fragte einfach sämtliche meiner Lehrkräfte was sie von mir hielten und niemand hatte etwas zu kritisieren… es kam zur nachkorrektur und ich bekam recht… ich glaube dass hat der Dame ganz schön gestunken …
Noch mehr ärgerte sie wohl, dass ich in keine ihrer Stunden mehr ging, ich fand immer einen Ausweg… die letzte Klausur konnte sie mir nichteinmal zurück geben, deshalb rief sie bei uns daheim an und fragte meine Mama ob sie sie mir zuschicken sollte. Meine Mama fragte nur, ob es auf ne 3 im Zeugnis reicht – tat es, dann sagte sie nur  es würde uns dann sowieso nicht interessierten, sie könne sie auch einfach behalten … XD

boah jetzt geht mir irgendwie die Laune aus, über enttäuschungen zu schreiben, weil mich diese ganzen Sachen zwar sehr berührt haben, als sie aktuell waren, aber ich denke ich hab das alles mittlerweile so gut aufgearbeitet, dass es mich nicht mehr wirklich interessiert …
Naja ich habs eh bald geschafft, sind ja eh schon in der 11 Klasse angekommen…

Im Dezember machte mein Freund mit mir Schluss, das is jetzt fast 2 Jahre her, ich muss sagen es war eine Wundervolle Zeit mit ihm, aber es ist schon sehr viel besser so … Einfach weil ich mein Leben im Griff habe und das einzige was er im Griff hat ist die Hantelstange … das passt einfach nciht, es geht nicht, dass einer in der Beziehung motiviert anpackt und der andere immer motiviert vom morgen redet … Ich glaube auch ,dass das der wirkliche Grund war, warum es zerbrochen ist… sein Grund war irgendwie nicht ganz klar, ich glaube er meinte einfach, es würde nicht mehr passen… so genau weiß ich das selber nicht mehr… „auf jeden Fall aber“, sagte er, “ würde er mich heiraten in 10 Jahren, wenn wir älter undf reifer wären“ … Ich habe ihn ausgelacht, er ist einfach ein Träumer, ich bin kein Lichtschalter, den man aus und an macht, entweder man will mich oder man Will mich nicht, das gilt für jeden Menschen, der mit mir zu tun hat… auch für ihn. Diese Situation beschrieb ich oft so:
Er ging, und als ich die Tür schloss hinter ihm, riss der Faden unserer Liebe einfach ab und war wie verschwunden Schön war es als er uns verband, es war wie ein Urlaub, man fährt gerne weg, aber man kommt auch gerne wieder Heim…
Naja wie die Dinge eben laufen …

Durch das ganze durcheinander zuvor musste ich eine Verabredung absagen, wodurch die freundschaft zerbrach … ein Satz reicht denke ich, denn dazu geistert hier schon ein Beitrag rum … eine Andere erzählte “ damals 2012 hast du …“ … wie ich es hasse wenn leute 2 Jahre später ankommen mit irgendeiner Kritik… das bringt doch keinem was … auch diese Freundschaft löste sich wie in Luft auf, als ich erfuhr, dass sie zu einer Geburtstags Einladung einige Wochen zuvor nicht kam weil “ Melli ja auch da ist und sie keine Lust habe ständig falsch Lächeln zu müssen“ … das Vertrauen verschwand, und zu retten war genau nichts mehr, lag aber auch an mir, da ich mir keine Mühe grab so ein Lügengestrüpp irgendwie aufrecht zu erhalten … solle sie doch falsch anlächeln wen sie wollte … die letzte meinte nur wir hätten und auseinander gelebt, nachdem ich 2 Jahre alle paar wochen fragte ob sie Zeit habe etwas zu machen und sie jedes mal absagte … Naja die wirkliche enttäuschung an euch 3 ist eigentlich nicht die Tatsache, dass ihr nicht mehr zu mir gehört, sondern eher, dass ihr alle ungefähr den Mut eines Kanickels habt, denn wenn man es nur schräg ansieht läuft es schon davon, statt den Unmut einfach auszusprechen …

Naja das wars eigentlich an Enttäuschungen in meiner Schulzeit … der Rest war bis auf kleineres klasse. Zu sagen Schule ist doch viel schöner als Arbeit trifft zumindest nicht auf mich zu … Viele sagen das, weil sie sich die Shcule eben schön gemacht haben und jeder der erzählt “ Abi machen wäre ja ganz einfach gewesen“ dem muss ich sagen ‚ ja es ist einfach irgendein abi zu machen, wenn man erstmal in der 11. ist, aber das beste Abi, das für einen Selbst möglich ist zu machen, ist ein hartes Stück Arbeit‘ wer nicht gelitten hat in dieser Zeit, ist entweder Hochbegabt oder hat einfach nicht alles gegeben …

Ich denke das wars auch mal zu diesem Thema, ich sehe diesen zweigeteilten Beitrag auch als Abschluss mit all diesen Enttäuschungen an, das ist ein alter Lebensabschnitt gewesen und sich noch ewig  damit zu beschäftigen ist nicht richtig. Manchmal muss man das Kapitel abschließen, das Buch zuklappen und ins Regal stellen. In das Regal, in dem all die Bücher stehen, die einen zu dem Machen was man ist.
„Persönlichkeit“

lg
eure Melli ^^

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Abitur – Erfahrungswerte

In diesem Beitrag möchte ich ein bisschen zusammenfassen, was einem als Abiturientin /Abiturient so für Hürden in den Weg gelegt werden, wie man diese nimmt und welche Tipps und Tricks mir dazu noch einfallen.

  1. Setze dein Ziel
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr wichtig ist immer ein Ziel vor Augen zu haben, damit man immer weiß, warum man solche Mengen an Zeit in die Schule investiert…
    Dieses Ziel muss allerdings realistisch und flexibel sein.
    Du solltest es zwar optimistisch setzen, damit du dich herausforderst, allerdings kannst du es auch nach und nach höher stufen… ( abstufen geht natürlich auch, wobei ich das nicht empfehle, man neigt oft dazu zu sagen “ Ich schaffe das eh nicht“ und dabei verliert man das ursprüngliche Ziel aus den Augen
  2. Überlege dir deine Stärken und Schwächen
    Bist du eher der Mitarbeits Typ, oder die/der, die/der lieber in den Klausuren abräumt?
    Ich persönlich habe sehr viel über meine Mitarbeitsnoten gerettet ^^
    Das sind leicht verdiente, sichere Noten.
  3. Arbeite an deinem Auftreten
    Meiner Erfahrung nach ist es wahnsinnig wichtig bei seinen Lehrkräften einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen und an diesem zu arbeiten. Es gibt verschiedene Wege dies zu erreichen, allerdings ist es nie verkehrt ein bisschen psychologische Vorarbeit zu leisten. Das Unterbewusste kontrolliert uns alle, und wer das weiß hat einen guten Vorteil.
    Menschen die einem ähnlich sind, sind einem oft sympathischer als andere. Das soll nicht heißen, dass du deine Lehrkraft nachmachen sollst, dass schlägt eher ins Negative um, allerdings kleine Aspekte, wie Sitzhaltung, Gesprächsgeschwindigkeit, die Haltung von Armen oder Beinen kann man geringfügig imitieren. Diese Taktik nennt man Rapport und das funktioniert übrigens auch bei allen anderen Situationen… Außerdem fällt dir mit diesem Wissen schneller auf, werd ich soeben an der Nase herum führt.
    Ein weiterer Punkt, bei dem mir aber auch einige wiedersprechen ist das Äußere Auftreten, zu dem für mich nicht nur eine selbstbewusste aufrechte Haltung, sondern auch angemessene Klamotten zählen. Wenn ich Lehrer wäre, wäre bei mir schon mal jeder Schüler unten durch, der ohne guten Grund Jogginghosen trägt, oder halb nackt in die Schule kommt…

 

  1. Plane dein Vorgehen
    Dieser Überpunkt ist deshalb so schwammig, weil ich damit meine, dass du alles planen solltest ^^ erstelle 2-3 Wochen vor den Klausuren Lernpläne, hab einen Notenplan, mit dem du deine Noten nie aus dem Blick verlierst.
    Plane, wo du noch welche Noten brauchst um im Zeugnis einen Punkt mehr zu erreichen.

 

 

  1. Kümmer dich um das Material
    Viele Leute sagen, es ist rausgeschmissenes Geld sich viele Sachen fürs Abi zu kaufen. Das stimmt, wenn man ALLES kauft in der Hoffnung man könnte ALLES durcharbeiten. verabschiede dich von diesem Gedanken, du wirst NIE alle Bücher schaffen, such dir nur die nötigen raus ( dazu wird es bestimmt noch einen Beitrag geben)
    Außerdem solltest du dich für hervorragende Leistungen mit zusätzlichem Wissen ausstatten. Du musst das nicht auswendig lernen, schreibe dir am Tag vorher einen Zettel mit diesen „Zusatzinfos“ trage diese dann in der Stunde souverän und frei vor, als wären alle Worte aus deinem Mund ausschließlich deine eigenen.
    Vor allem in den Prüfungen selbst ist es wichtig mehr zu wissen als verlang, das gibt dir Sicherheit und du hast immer ein Ass im Ärmel.

 

  1. Diskutiere
    Diskutiere um jeden Punkt, mag er dir noch so nichtig erscheinen, am Ende entscheidet genau dieser Punkt über deinen Notendurchschnitt… Damit meine ich nicht, dass du dich vorne hin stellst vor allen und die Lehrkraft anpöbelst – bloß nicht. Spreche mit deiner Lehrerin/ deinem Lehrer außerhalb der Unterrichtsstunden, wenn möglichalleine, damit er/ sie sich nicht noch von Dritten unter Druck gesetzt fühlt. Dann musst du je nach Lehrer unterschiedlich vorgehen. Ich habe immer damit begonnen mein Anliegen Sachlich vorzutragen, das reicht oft schon, wenn nicht, erklärst du, dass dieser Punkt wahnsinnig wichtig ist für deine Zukunft. Manchmal kannst du mit Humor auch etwas Kritik und leichte Anschuldigungen untermischen. Das allerdings funktioniert alles nur, wenn du zuvor schon einen guten Eindruck durch Mitarbeit hinterlassen hast. Dein Image ist deine größte Waffe deshalb musst du es Tagtäglich aufpolieren. Ein guter Schultag ist nicht der, der einfach vorbei gegangen ist, ein guter Schultag ist der, während dem dir Lob ausgesprochen wird und du merkst wie die Lehrer mit dir Sympathisieren.

 

  1. Fange früh an
    Man hat mich ausgelacht, als ich im Oktober fragte, welches Thema abirelevant ist.
    – Wer zuletzt lacht, lacht am besten… du musst dich nämlich lange vor der intensiven Arbeit mit dem Material auseinandersetzen. Dir muss rechtzeitig auffallen, ob dir was fehlt, oder was dir das Material bietet.

 

 

  1. Nimm dir Nachhilfe
    Das ist keine Schande, ich habe dank der Mathe Nachhilfe jetzt ein 1,6er Abi in der Tasche… Ich war nie richtig schlecht in Mathe, aber Noten zwischen 4 und 9 Punkten reichen nicht um den eigenen Schnitt zu halten… in der letzten Klausur hab ich es mit viel Fleiß dann auf solide 12 Punkte geschafft ^^

 

  1. Halt durch
    Ja es fordert Schweiß, Tränen und Blut, wenn du Tatsächlich alles gibst, vielleicht fühlt es sich an, als würdest du dich selbst irgendwo verlieren… aber das ist der Preis für den eigenen Erfolg.
  2. Suche dir ein Motto
    Über die Schulzeit hinweg hatte ich 1,5 Jahre den Selben Status auf WA, das war sozusagen mein Motto
    „Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten, große Träume, einen starken Willen, große Träume, ohne sie findet sich keine wahre Freiheit“ ~ Gol D Roger
    Jaa ich weiß der ist aus One Piece, aber vielleicht ist er gerade deshalb so gut …
    Und nach diesem Motto arbeitest du … zwei Jahre… halt dich daran fest und mach einfach weiter.hmhhh Ich würde sagen das wars erstmal an hilfreichen Tipps… vllt trage ich ja nochmal was nach…

    Mein neues Motto ist übrigens:
    “ Wer auf höhere Berge steigen will, muss auch stärkeren Wind vertragen“
    Ihr seht, irgendie läuft es bei mir immer aufs gleiche hinaus ^^

Liebe Grüße eure Melli

 

 

 

 

Zusammenfassungen

Jetzt wo ich mein Abi endlich abgeschlossen habe, möchte ich, dass meine Arbeit auch anderen Leuten weiter hilft … über die letzten 2 Jahre habe ich Zusammenfassungen und Erklärungen auf Word geschrieben und abgespeichert und falls du Schülerin oder Schüler in Bayern bist oder dich interessierst für den bayerischen Stoff,  kannst du dich gerne unter melliblog1ätgmail.com melden.
Diese Zusammenfassungen dürfen allerdings weder an Dritte weitergegeben, noch veröffentlicht werden.

Zu Verfügung stehen:

Bio
Chemie
Deutsch
GeschichteKunst
Geo Religion
Psychologie

Liebe Grüße,
Melli

Ende


So …
So fühlt es sich also an, ein Abitur in Händen zu halten …
8 Jahre habe ich darauf gewartet.
2 Jahre davon habe ich alles gegeben, um jeden einzelnen Punkt gekämpft…
für jeden Punkt habe ich mir ein Bein ausgerissen, und nicht zuletzt habe ich rhetorisch einige Punkte noch im Nachhinein eingesammelt.
Ich erinnere mich an die Worte meines Bio Lehrers, als ich hartnäckig um einen Punkt in der letzten Klausur diskutierte.
“ Aber was bringt dir denn der eine Punkt, das ist nur einer von 900″

Ja genau … nur einer von 900… aber jetzt ist dieser Punkt unglaublich wichtig geworden…
Ich habe 715 Punkte gesamt erreicht… das ergibt einen 1,6 Schnitt… einen einzigen Punkt weniger und ich hätte einen 1,7 Schnitt.
Oder um es anders auszudrücken:
Ein Punkt weniger und ich hätte mein Ziel nicht erreicht.

Das lässt bei genauerem Nachdenken doch irgendwie meinen Herzschlag aussetzen, weil es eine extreme ‚Punkt’landung war… wenn ich mir jetzt vorstelle, ich hätte damals nicht den einen Punkt in Bio rausdiskutiert oder das Referat in Mathe gehalten, die Sport Note nicht wiederholt, oder im Abi eine Kleinigkeit mehr falsch gemacht hätte, dann wäre ich jetzt doch ein kleines großes Stück weiter von meinem Ziel entfernt…

Es hätte vielleicht schon gereicht im Biologie Abitur der unbekannten Zweitprüferin nicht die Hand zu schütteln…
Auf dieses Ergebnis bin ich wirklich sehr stolz, habe ich es zwar in keiner schriftlichen Prüfung innerhalb der letzten zwei Jahre je geschafft 15 Punkte zu erreichen (1+) habe ich im Bio Kolloquium irgendwie 15 Punkte – ich möchte mal sagen – ABGERÄUMT.

… Alles begann mit dem Aufwachen. Es ist dieses typische Gefühl gewesen, das man hat, wenn man morgens die Augen öffnet und spürt, dass man heute allen zeigt wo der Hase lang läuft.
Ich setzte mich in die Mitte meines Zimmers und hörte den Song, der mich immer, egal in welcher Laune oder Situation in Kampfstimmung versetzt.
Ich ging noch ein paar letzte Dinge durch, aß zu Mittag und fuhr dann in die Schule.
Da ich zu früh zur Vorbereitung kam hatte ich noch Zeit ein bisschen nachzudenken.
Prompt viel es mir auf. Ich kenne die Zweitprüferin ja nicht mal… soll ich ihr die Hand schütteln?
… Ja klar das macht erst mal nen guten Eindruck…
Andererseits… wenn sie das als Einschleimen deutet hab ich gleich am Anfang die A-Karte gezogen…
Naja… lieber bin ich einmal zu oft höflich.

Dass diese Entscheidung vielleicht über meinen Abischnitt entscheiden würde wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Die Vorbereitung lief super und so kam ich gut gelaunt in den Prüfungsraum, ging auf die unbekannte Lehrkraft zu schüttelte ihre Hand und stellte mich vor. Danach ging ich auf meinen Platz, hielt mein Referat frei, selbstsicher und mit zusätzlichen Informationen gefüllt, die man auf der schule nicht lernt. Auch die Fragen beantwortete ich alle richtig auch wenn ich das ein oder andere mal doch ein bisschen grübelte.
Die Prüfung war vorbei…
Die letzte Prüfung meines Lebens auf dieser Schule…
Mein Lehrer fragte, wie ich die Prüfung fand, ich erklärte, dass ich sie gut fand, allerdings hätte ich mehr gewusst, da ich mich auf jedes Halbjahr wie auf einen Schwerpunkt vorbereitet hatte.
Die Zweitprüferin staunte und da kamen die wohl bedeutsamsten Worte aus dem Mund meines Biolehrers, die er mir auf meinen Weg hätte mitgeben können. Er wandte sich zur Zweitprüferin. “ Weißt du die ‚Melli‘ ist immer Ehrgeizig und extrem Motiviert“

“ Danke das ist wirklich lieb von ihnen, das motiviert mich jetzt bestimmt noch mehr“
“ Noch mehr ?“ Wunderte die Zweitprüferin sich
„Ja für ‚Melli‘ geht es nur straight höher höher höher“ sagte er, sah mich an und meinte dann beeindruckt “ Du warst auch die Einzige, die Frau S. mit Handschlag begrüßt hat“

Das Gespräch endete etwas später doch was ich mitgenommen hatte war wie immer das gleiche. Der erste Eindruck zählt. Mein Biolehrer hatte das Handschütteln wirklich positiv zu Notiz genommen.
Ich hatte mit 14 Punkten gerechnet, da Lehrer wenn du alles weißt und selbstsicher auftrittst dir trotzdem fast nie 15 Punkte geben… aber vielleicht war es ja nur der eine Handschlag, der das geändert hatte, der eine Handschlag, der mir in der Prüfung einen Punkt mehr beschert hatte, der Punkt, der meinen Schnitt um eine ganze kommastelle anhob…

Und das ist auch gut so.
Weil es mich darin bestätigt, dass es sich immer rechnet für jede Kleinigkeit zu kämpfen, weil am Ende genau diese eine Kleinigkeit alles entscheiden kann.

Meine Lieben, ihr wisst gar nicht wie froh ich bin mit diesem Traumabi in die Zukunft zu starten… ich bin unendlich erleichtert … es fühlt sich komisch an, nichts mehr lernen zu müssen, aber  langsam bekomme ich eine Ahnung davon, was ich in meinem Leben vor dem Abi so gerne machte …
Und vor allem eines macht mich froh…Als ich in die 5. Klasse kam war ich immer eher so eine mittelmäßige Schülerin, hin und wieder mal ein paar gute Noten aber auch hin und wieder richtig schlechte… ich hatte damals immer das Gefühl “ Wenn ich mal so groß bin wie die ganz großen, dann ist es mir egal was für einen  Schnitt ich hab, Hauptsache Abi.
Ab der 10 Klasse ging es langsam Bergauf, und als ich dann noch die schlimmsten Fächer abwählen konnte, stand mir irgendwie nichts mehr im Weg in der 11 und 12 Klasse… Das ist ein Wandel gewesen den ich selbst nicht erhofft hatte… Vielleicht ist mir dann irgendwann aufgefallen, dass ich mehr kann als ich denke und ab dieser Erkenntnis erhoffte ich mir eine eins vor dem Komma…. irgendwann hoffte ich auf eine 1,8 dann eine 1,7 und zu guter Letzt auf 1,6 und das ist genau da wo ich jetzt stehe …
1,6 ist kein Freifahrtschein, mit dem ich mich auf meinen Lorbeeren ausruhen kann, aber man kann darauf aufbauen… ICH kann darauf aufbauen… noch stehen mir also alle Wege offen…

Guten Gewissens kann ich sagen, dass ich in den letzten 18 Jahren noch keinen wichtigen Weg verbaut habe, noch kein Ziel verpasst und noch nicht gänzlich verzweifelt bin…
Es fühlt sich an, als wäre das nur der Anfang und ich bin mir ziemlich sicher, dass dies zwar das Ende meiner Schullaufbahn ist, aber dafür der Anfang von etwas viel Wichtigerem.

In den nächsten Tagen werden noch ein paar Beiträge folgen, die da wären:
12 Jahre Schule – Rückblick ( vielleicht aufgeteilt in 2-3 Teile^^)
Abivorbereitung – was ich wieder genauso machen würde, oder anders
Abiball
Beiträge über Veränderungen, Hobbies, Menschen
Und etwas Großes – meine erste Reise um die halbe Welt.

Ich hab euch fast alle lieb ^^
bis bald,
eure Melli, die ihren Abiturzettel vermutlich nie wieder aus der Hand legt  😉
 

 

 

 

Totlachen

Manchmal könnte ich heulen vor Verzweiflung.
Manchmal mache ich das auch.
Manchmal aber lache ich auch aus Verzweiflung.

Und ich kann euch nicht mal sagen was ich bescheuerter finde 😉
Das eine drückt meinen Gemütszustand wenigstens aus und dauert nur 1-2 Tränchen… das andere … naja ich kann dann einfach nicht aufhören mit dem Lachen ;P
Erst Lache ich weil ich sehe wie doof mein Problem ist. Dann lache ich, weil ich lache. Darauf wird über die Tatsache über ein Problem zu lachen, gelacht. Und weil ich beim Lachen noch daran denke warum ich das wohl tue, lache ich gleich noch viel mehr. Bis mir die Tränen kommen vor Lachen…
Irgendwann ebbt es ab und ich sitze da und wundere über mich selbst.

Warum gerade jetzt dieser Erguss über das Totlachen? Weil ich gerade in dieser Situation war ;P Morgen ist Geschichte Abi… Ich kann Alles. Ich meine es ernst, frag mich was, ich bin ein wandelndes Lexikon. … Aber langsam drehe ich echt durch… (wie ich bestimmt schon in zig Beiträgen gewarnt habe ;D) Ich kann nicht mehr. Ich habe keine Angst vor morgen, aber ich kann jetzt nicht mehr den ganzen Tag rumsitzen und lernen …
bzw. ich kann schon … aber dann merke ich wie es mir zu Kopf steigt.
Einen Moment später muss ich Lachen oder heueln oder schreien… ich sollte ein Feuer in meinem Zimmer anzünden, weil ich bestimmt aussehe wie Rumpelstielzchen, das ums Feuer tanzt – manchmal.
„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich durchdreh von dem Scheiß“
(Außer jetzt natürlich du … und du und du … ja du auch … )

… Vielleicht sind das einfach die ganzen Emotionen die ich beim lernen immer wenn mir etwas außerschulisches durch den Kopf geht, In eine Ecke dränge bis die Ecke voll ist ;P
Es ist wie mit dem Aufräumen… wenn sich die Wäsche bis zur Decke stapelt… dann MUSS man nunmal aufräumen, oder man erstickt isrgendwann im eigenen Chaos ;P

Naja ich geh dann mal …
Lernen… auch wenn ich nicht weiß was genau …
Vielleicht noch ein wenig Wissen außen rum …

Übrigens… der Eifelturm wäre beinahe eine große Guillotine geworden… (war ein anderer Bauvorschlag)
Und Übrigens, die Guillotine wurde in zusammenarbeit von einem Deutschen und einem Franzosen entwickelt…
Und übrigens, das Wort Erbfeind betraf in der Geschichte nicht immer den Franzosen (Früher wars der Türke, bis er in ‚Deutschland‘ einwanderte und der Franzose tatenlos zusah – da hat man den Erbfeindbegriff einfach übertragen)
Und übrigens …
Ach egal…
Wenn man so viel Input hat, dann ist auch viel interessantes aber unwichtiges Dabei XD

Bis dann.
Melli

Nach dem Abi

In 2 Wochen ist es vorbei.

Komisches Gefühl …

Hatte ich vor 2 Jahren noch gedacht, wenn das vorbei ist bin ich der glücklichste Mensch auf Erden… Jetzt denke ich ‚ Wenn das vorbei ist bin ich der verwirrteste und verplanteste Mensch auf Erden’… Das ist nicht gut… das ist gar nicht gut, weil ich das nicht kann.
Ich kann nicht ‚einfach mal machen‘. Ich kann nicht ‚ alles auf mich zukommen lassen‘.
Ich kann mich andererseits aber auch nicht festlegen. Was soll es denn jetzt sein nächstes Jahr? Studium ? Ausbildung ? 2-3 Jahre – das ist lang… für mich zumindest … FSJ? Ist das verlorene Zeit?
Was dann ? Das ist die Frage die mich einfach nicht los lässt
Ich will das nicht so unsortiert.
Das ist eigentlich nicht gerade nachvollziehbar für einen Großteil…
Wieso denn nicht?

Wochen lang schlafen bis man wach wird weil man nicht mehr müde ist.
Feiern bis man nicht mehr stehen kann.
Wach bleiben bis die Vögel zwitschern.
In den Tag hineinleben.
Spontan sein.
Nichts tun.

… Warum nicht?
Ich werde das alles sicherlich tun. … aber nicht ewig, ich werde es die ersten Wochen bestimmt krachen lassen… aber ich werde das Gefühl nicht los, das ständig in meinem Hinterkopf sitzt und sagt “ und jetzt? Was jetzt? Bleibst du jetzt in diesem uneffektiven Stadium? Hast du dein Ziel etwa aus dem Auge verloren, oder warum sitzt du noch so dumm rum? “

Ich kann das nicht, nicht ans morgen zu denken. es fällt mir schon schwer an das Übermorgen nicht zu denken.
Es gibt einen Plan einen Masterplan.
Bzw. es hat einen Masterplan zu geben. Es gab immer einen.
Doch wie der Mayakalender endet er… und zwar in 2 Wochen
.

Verdammt.
Apokalypse ? So wie 2012 angesagt nach dem Ende des Mayakalenders… ?

Ich glaube ich hatte noch nie vor etwas Angst, weil ich immer einen Plan hatte… Und jetzt entlässt man mich in dieses Sodom und Gomorra, ganz ohne Orientierung.  Ich weiß nicht ob ich das jetzt Angst nennen würde was ich spüre… es ist unangenehm. Aber Angst ist wohl ein zu großes Wort dafür.

Das Beste ist wohl, dass mir dadurch erst die Differenzen in meinem Kopf klar werden.
Das Motto meines Blogs lautet:
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.-Albert Einstein

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.-Albert Einstein

Was ist damit? Habe ich das vergessen?
Das ist nicht nur daher gesagt, das ist mein Motto (oder eines meiner Mott(?)os)
… Und ich meine das ernst… ich liebe es, das Kribbeln im Bauch, wenn du nicht weißt was passieren wird…
Hier habe ich nun einen so große Ladung ungewiss vor mir, dass ich nicht weiß wo ich anfangen soll …

“ Schau über den Tellerrand hinaus“

sagte er…
Ich schaue über den Tellerrand hinaus! Ein bisschen vielleicht. Philosophisch bestimmt… aber was mich selbst angeht vergesse ich immer wieder wo der Teller überhaupt steht, über dessen Rand ich schauen soll.

Und jetzt ?
AAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHH
Ich weiß es nicht.

“ Ich weiß dass du es schaffst“
– Das muss man mir noch sagen? Ich war und bin immer sehr überzeugt von mir… das ist irgendwie auch unverzichtbar, denn es wäre ja nicht auszuhalten wenn ich hier Planlos und selbstzweifelnd rumschreiben würde… dann wäre ich schon lange implodiert…
Ich weiß dass ich das schaffe
“ Ich weiß – mir bleibt ja auch nichts anderes über“
Aber ich weiß ehrlichgesagt noch nicht wie.

Obwohl.
Langsam entwickelt sich aus einem Samen der Idee ein kleines Pflänzchen.

Die Idee die ich jetzt gerade habe ist einfach meinen Alltag nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Ich baue einfach ein neues Gerüst Drumherum. Etwas Routine.
Vielleicht lege ich eine Liste an, was für Dinge ich schon lange tun wollte, wenn ich mal Zeit habe…
Auf alle Fälle brauche ich aber etwas, das jede Woche oder jeden Tag gleich abläuft.

Erster Gedanke ist ein Sport.
Bis mir was Besseres einfällt werde ich wohl Laufen gehen. Vielleicht einfach direkt alle zwei Tage, wenn ich Spaß dran habe…

Zweiter Gedanke ist das Zeichnen.
Ich vermisse es sehr. Es nimmt nur einfach zu viel Zeit in Anspruch. Ich krizzel selten irgendwas irgendwo hin, ich nehme mir eher Zeit, oft mehrere Wochen für ein Bild. Und die Zeit hatte ich jetzt fast 1,5 Jahre nicht mehr. Ich hatte nur selten Zeit und Muse zur gleichen Zeit… Und die Muse darf man nicht unterschätzen… Wenn sie fehlt zeichne ich wie ein dreijähriges Kind… einfach weil meine Linien nicht wissen was sie machen und aus dieser Unwissenheit nicht Kreativität wird sondern Wirrwarr.

Dritter Gedanke ist das Bloggen.
Ich spüre immer wenn ich schreibe den Grund warum ich hier bin … Ich bin hier, weil ich durch das aufschreiben meiner Gedanken mir eine große Last von der Seele schreibe, oder ein großes Glück teile. Auch wenn ich es in letzter Zeit wegen mangelnder Anonymität schwierig fand zu sortieren welche Gedanken hier her gehören und welche nicht. Ich habe mich fast immer für das Veröffentlichen entschieden. Einerseits weil es mir bei einem großen Teil der Leute egal ist, wenn sie mich durch meine Texte so kennenlernen wie ich zu einem großen Teil wirklich bin. Andererseits, weil es sogar ok ist wenn Leute die mich nicht mögen, oder die ich nicht mag meine kleinen Zweifel lesen. Es ist ok, weil ich weiß, dass auch diese Leute zweifeln und die meisten von ihnen mehr als ich.

Ich werde allerdings einen flexiblen Plan erstellen. bestimmt kein “ Jeden Montag um 18:20 gehe ich laufen und direkt danach blogge ich“
Sondern eher einen Pool an täglich auswählbaren Dingen die mir einen Rahmen geben.

Und abrundend fällt mir wieder auf, dass es tatsächlich stimmt. Jedes Wort, das ich schreibe ist nicht mehr in meinem Kopf. Es ist, als hätte ich es rausgeschrien und im selben Moment akzeptiert und hingenommen.
Und dass das Schreiben ein Prozess ist i wohl das Beste daran. Hatte ich zu Beginn des Textes noch keinen Plan, habe ich knappe 1000 Wörter später immerhin schon ein Gerüst, das in der Sekunde des Tippens erst entwickelt wurde.
Fast immer fange ich einen Text an mit einem Satz oder einem Thema das mir am Herzen liegt. Und fast nie weiß ich vorher was ich schrieben will. Meine Verständin diktiert ganz spontan und das Ergebnis macht mich zufrieden.
– Wie im Mayakalender wohl auch wird die Welt nicht untergehen, auch wenn es zuvor so scheint –

1036 Wörter, Zeit sortiert ans Geschichte lernen zu gehen ;*
Bis bald,
eure halb planlose
Melli

 

 

 

Die These

‚Vergleichen sie wie existenzielle Verunsicherung in einem anderen literarischen Werk dargestellt wird‘

So oder so ähnlich lautete Teilaufgabe b) des Deutschabiturs 2016 vor etwa einer Woche.
Eine gute Aufgabe wenn man nich fragt, eine Aufgabe die einen selbst zum denken anregt, wenn man erstmal ein Vergleichswerk gefunden hat. Wie so viele entschied ich mich für den Woyzeck- liegt ja nahe, ein armer Schlucker, der sich unterwerfen muss, durchdreht und seine Frau ermordet, wenn das kein Muster einer gescheiterten Existenz ist weiß ich nicht mehr.

Das Gedicht, dass zuvor analysiert werden sollte war dieses:

Fremder

Ich falle durch jedes Netz,
wie ein Toter
falle ich durch die Netze hindurch.
Samenkorn ohne Erde
schwerelos
treibt mich der Wind
aus allen Netzen empor.
Wohin ich komme, Gespinst von Wegen,
eng verknüpft.
In jeder Stadt liegt bereit
was sie brauchen,
Spielzeug und Hochzeitslaken
und der Platz
bei dem Sarg der Mutter.
Ich brauche nichts, ich komme und gehe
mit offenen Händen.
“Unsere Sprache sprichst du”,
sagen sie überall
mit Verwundern.
Ich bin der Fremde,
der ihre Sprache spricht.

Vor mir wird aufgebaut,
hinter mir abgeräumt,
die Bühne aus sehr dauerhaften
Häusern, Strassen, Bäumen.
Minuten ehe ich komme,
ein Platz, Stühle, ein Tisch.
Man bringt mir Kaffee,
ich spreche die Sprache des Kellners.
Stunden entfernt
baut man ein Schlafzimmer auf
in einem lauten Hotel.
Niemand wartet am Zug.
Ich ziehe um mich
das kleine schon dünne Tuch
deiner Liebe,
mein einziges Kleid.
Ich gehe im Licht
eines fernen
längst erloschenen
Lächelns.

~Hilde Domin

– Aber ich möchte hier nicht meine Interpretationsansätze ausformulieren, auch wenn sie bestimmt nicht all zu abwägig sind, ich möchte lieber eine These aufstellen.
Die These, die ich im Vergleich von Woyzeck und „Fremder“ schon aufstellte ohne sie zu explizit in den Vordergrund zu schieben.
Jeder Mensch braucht eine Konstante.
Für Hilde Domin war es die Sprache, für Woyzeck war es Marie.
Wessen Existenz ist noch nicht gescheitert?
Hilde Domins.
Woran das liegt? Warum scheitert die eine Person an ihrer existentiellen Verunsicherung und die andere nicht?
Ich denke es liegt an ihrer Konstante.
Einen Mensch als grundliegende Konstante der eigenen Existenz zu wählen ist nicht gerade von Stabilität geprägt. Menschen sind nicht so leicht berechenbar, sie sind greifbar, verletzlich, aber emotional wertvoll.
Egal wie sehr man einem Menschen vertraut, oder wie sehr er dir vertraut, er bleibt ein Mensch und damit Fehlbar. Ja auch Fehler sind schätzbar, Menschlichkeit nennt man das, aber seine Existenz auf dem Klappergestell eines anderen Menschen zu bauen ist dennoch riskant.
Anders die Konstanten wie Sprache, Kunst, Musik, Zahlen.
Transzendenz.
Sie waren schon immer da, wenn auch nicht schon immer niedergeschrieben und sie werden auch immer da sein. es ist diesen Medien egal, ob unsere Existenz siegt oder scheitert und gerade deshalb sind sie so stabil.

Um die These auf den Punkt zu bringen: Ich denke, dass Menschen, die ihre Existenz nicht über Konstanten definieren die greifbar sind, sondern über Konstanten losgelöst von Zeit und Raum eine höhere Chance haben an ihrer existenziellen Verunsicherung nicht zu scheitern.

Wie ich jetzt auf das Thema komme?
Eigentlich wollte ich direkt nach dem Abi noch darüber schreiben, aber mein Kopf war etwas schwach danach 😉 Dann hatte ich es fast vergessen, bis das Thema der „Austauschbarkeit“ mich erfasste. Die Frage ob gewisse Menschen für mich austauschbar sind. Die Antwort auf diese frage lautet Nein. Sie sind nicht austauschbar, denn wenn ich sie austauschen wollen würde, dann würde ich mich einfach mit diesen Leuten nicht zu intensiv auseinandersetzen und weiter ziehen. Trotzdem habe ich schon länger nicht mehr den Drang einen Menschen als Konstante zu erzwingen – meine Familie vielleicht- auch wenn ich mich schon darüber freue, wenn ich das Gefühl habe, manche Menschen bleiben für immer da. Nur mich über sie zu definieren wäre mir wohl zu riskant. Ich weiß noch nicht über was ich mich definieren soll… Gott sei dank bin ich momentan nicht drauf und dran an existenzieller Verunsicherung zu leiden … – obwohl, was ist eigentlich nach dem Abi…

Hm über was definiere ich mich? Brauche ich überhaupt etwas das mich definiert oder reicht es einfach zu sein. Vielleicht bin ich am Ende meines Lebens schlauer, die Frage nach der eigenen Definition ist ungefähr so leicht zu lösen wie die nach dem Sinn des Lebens. Beides entwickelt sich, beides ist nicht greifbar wenn man es sich nicht greifbar macht.

Na dann meine Lieben…
Seid losgelöst von Wackligem
Sucht die Konstante

und wenn ihr sie habt, dann erzählt mir davon.

Liebe Grüße,

Melli
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Edit 15.6.16 :
Ganz verkehrt war diese Interpretation wohl nicht, immerhin waren es dann 13 Punkte im Deutsch Abi ^^