Tod der Kreativität

Man kann ihr beim sterben zusehen… irgendwann wird sie einfach nicht mehr da sein in den Köpfen der meisten Menschen … Woran das liegt? Input Input Input … Eigenständig gedacht wird doch nicht mehr, das ist einfach nicht up to date, lieber lässt man sich in jeder freien Sekunde von Informationen aller Art durch das Handy berieseln… von der Ubahnfahrt oder der Wartezeit zuvor nimmt keiner mehr etwas mit, was vielleicht zur Persönlichkeitsbildung beitragen könnte, sondern nur Informationen ohne den dazugehörigen Hintergründen… Ist man mit dem Handy fertig starrt man auf die Bildschirme, die neuerdings in den Ubahnen hängen, an denen News und Werbung gezeigt wird…
Wer denkt denn hier noch ? Ich schaue in die Bahn, keiner erwiedert meinen Blick auch nur ansatzweise, sie nehmen sich nicht einmal mehr gegenseitig wahr die Menschen … Sie kommen zuhause an mit ihren leeren Blicken, dem Fenster der Seele, das zeigt, das ihre Köpfe genauso leer sind. Es wird Zeit für eine neue Aufklärung… Aufklärung 2.0.
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit … so lauten die bekannten Worte … Doch keiner mehr erinnert sich an sie, alle denken nur das wäre eine Floskel … legt doch mal das Handy weg, wenigstens 10 Minuten und schaut einfach um euch, denkt, denkt euch euren Teil, ob an den bevorstehenden Urlaub oder eure Mitmenschen, es ist mir egal, aber verdammt nochmal lasst euch nicht alle einfach nur berieseln.
Ich nehm dann auch mal die Musik aus den Ohren …
Vielleicht um mal wieder Geräusche wahrzunehmen …
Oder Gespräche zu beginnen …
Auf Wiedersehen !
Melli

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14 Gedanken zu “Tod der Kreativität

    • da haste recht sammy
      nu sind ziwos ja sparsam und buchen bei aviation-broker
      kein dummes volk an die sperrschranke
      man sacht ziwo und es gibt einlass
      das gepäck fahrad heckenschere oder kabeltrommel und der einkauf vom lidl wird von maiden verstaut
      man hat 4 sitze für sich
      und es wird sofort gestartet wie in die strassenbahn
      anders kenn ich das gar nich
      für pinki wär der sitz in rosa
      und für mich eine flasche rioja

      bedenke an diesen eingängen warten auch keine terroristen
      nur der pizzaboote für sammy

      Gefällt 1 Person

  1. Das erinnert mich an einen Aufsatz, den ich Schulkind geschrieben habe. Dazu habe ich moch an eine Bushaltestelle gesetzt und den Leuten zugeschaut, zugehört, wahrgenommen, beobachtet. Der Aufsatz war äußerst gelungen, da ich über viele Gespräche schreiben konnte. Wie würde der Aufsatz heute ausfallen? Seeeehr kurz, alle verkabelt, verstöpselt, stumm, auf Bildschirme glotzend. VG Nele

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