Medizin oder Zahnmedizin

Heute habe ich den ganzen Tag für die Sommersemester Bewerbung am Rechner recherchiert … dieses Hochschulstart Prinzip ist auch wirklich unübersichtlich, da braucht man selbst ein Studium um sich richtig zu bewerben – sowieso macht jede Uni es Anders wie der Rest – der Übersicht halber, damit sich keiner mehr auskennt ^^

Naja ich bin mittlerweile sehr zuversichtlich, dass ich es sowohl ins Humanmedizinstudium, als auch in das Zahnmedizinstudium schaffen kann, nach 2 Jahren Recherche hat man allle Schlupflöcher und Winkel gefunden, ganz nach dem Motto „Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen“
Nun kann ich mich wie es scheint aber nur für einen Studiengang bewerben, da es sich um zwei Bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge handelt. Also muss ich mich entscheiden… eigentlich fällt mir das recht leicht, aber diesmal habe ich ein echtes Problem damit, ich zähle mal die Vor- und Nachteile auf, vielleicht fällt hier jemandem noch ein schlagkräftiges Argument ein, das mir bei der Entscheidung evtl helfen könnte.

Medizin Positives:

– Nach der Uni hat man sehr viel mehr Berufsmöglichkeiten als als Zahnmediziner
– Sollte ich dann doch Zahnarzt werden wollen, kann ich mir vom Med.Studium fast alles anrechnen lassen, sodass ich nur noch 1,5 Jahre zusätzlich bräuchte.
– Extrem Interessantes Studium
– Extrem Interessante Berufe

Medizin Negatives:

– Weniger Zulassungschancen
– Man hört viel von Leuten die an dem Lernstress „zerbrechen“
– Nach dem Studium kommt meistens zu langer Schichtarbbeit, der Weg zum fertigen Arzt ist sehr lang

Zahnmedizin Positives:

– Höhere Chance auf Zulassung
– Man sagt das Zahnmedizinstudium sei weniger verschult und “ leichter“
– Als Zahnmediziner verdient man häufig mehr, als als Humanmediziner
– Interessantes Studium
– Interessante Berufe
– Mein Onkel könnte mir gut unter die Arme greifen mit seiner Erfahrung als Zahnarzt

Zahnmedizin Negatives:
– Um doch noch Humanmediziner zu werden müsste ich nach dem Studium noch ca. 5 Jahre anhängen  –> unmöglich
– Eingeschränkteres Berufsfeld
– Ich weiß  nicht wie lange der Weg zum fertigen Arzt dauert …

 

Vielleicht habe ich etwas vergessen, aber das kann ich ja ergänzen. Einiges sollte ich vielleicht erläutern… Medizin scheint in meinem Kopf Zahnmedizin gegenüber einen kleinen Vorsprung haben, davon möchte ich mich aber nciht leiten lassen, für Humanm. interessiere ich mich schon 2 Jahre und Zahnmedizin ist eben erst seit 1,5 Jahren ins Sichtfeld gerückt ^^ Der Punkt, dass man die Abschlüsse Medizin und Zahnmedizin aneinander hängen kann hängt wohl mit meiner Entscheidungsangst auf diesem Gebiet zusammen – ich glaube nicht, dass ich nach meinem Abschluss noch Lust habe ein Studium anzuhängen… Wobei, dann könnte ich 2 Doktor Titel haben auf unterschiedlichen Feldern XD *JK*
Das mit dem Zerbrechen am Medizinstudium hab ich nun doch schon oft gehört …öfter als es mir lieb ist sogar aus erster Hand – gut ich kenne auch einige Ärzte, die ganz gesund “ aussehen“ aber ich kenne auch die andere Substanzabhängige Hälfte. Ich habe nicht dirket Angst, dass mir das auch passiert. Ich glaube ich habe das Zeug dazu mich in das Studium reinzuhängen und eine Gradwanderung zwischen äußerster Anstrengung und absoluter Verzweiflung hinzulegen, ohne, dass ich Drogenabhängig werde 😉 ABer ich frage mich ob das nötig ist … ich könnte mir mit dem Zahnmedizinstudium wahrscheinlich eine “ schönere Zeit“ machen – nicht direkt zurücklehnen, aber sicherlich ein etwas entspannteres Studium zu haben …
„Der Weg zum fertigen Arzt ist sehr lang“ – Ja gut ich weiß auch nicht direkt, wie lange das als Zahnmediziner dauert, ich habs ja selbst noch nicht gemacht, kann alles also nur auf anderer Leute Erzählungen stützen. Als Humanmediziner kann es aber auf jeden fall ewig dauern ^^ erstmal nen Doktor Titel, der Seriosität halber, dann kommt neoch eine Facharzt Ausbildung und dann ist man 30 und in der Hirarchie der Ärztinnen und Ärzte erstmal ganz ganz unten -…-  Ich würde das schon in Kauf nehmen, wer mich aber kennt, weiß, dass ich in einer Hirarchie äußerst ungerne unten stehe … dazu bin ich auch zu zielstrebig vielleicht auch ein wenig stur 😉
Dass man als Zahnmediziner mehr verdient trifft bestimmt auch nicht überall zu, man verdient immer dann am meisten, wenn man der beste auf einem Gebiet ist und sich durchzusetzen weiß … außerdem hilft es ein Mann zu sein, die verdienen ja eh viel zu oft mehr als Frauen gleicher Position … Da wäre es dann auch egal, was für ein Arzt man wird… Ich muss schon zugesehen, dass ich die beiden Studiengänge nicht nur aus Interesse gewählt habe, sondern auch wegen der Berufsaussichten… Andernfalls würde ich wohl Kunst oder Weinanbau studieren XD wer sein Studium nur aus Lust wählt, ist sicherlich nicht auf dem Falschen weg, mir würde es allerdings etwas blauäugig erscheinen…ich will irgendwann Familie, finanzielle Unabhängigkeit und ein gewisses Maß an Luxus, keinen Lamborgini, aber den Luxus nicht jeden € umdrehen zu müssen, auch mal beim Metzger Fleisch kaufen zu können, sich mal ein paar Schuhe zu kaufen und hin und wieder verreisen zu können, ohne Angst haben zu müssen, die kaputte Waschmaschine nicht ersetzen zu können!
Gut das werde ich wohl mit Fleiß in beiden Studiengängen schaffen, allerdings verdient ein Krankenhausarzt ( kommt natürlich immer drauf an in welchem KH usw.) deutlich weniger als ein Kieferorthopäde, der Täglich 15 Kindern ne Zahnspange einsetzt, die dann teuer jeden Monat kontrolliert wird 😉 Zudem sind die Hirarchien nciht ganz so stark ausgeprägt 😉
Mein Onkel ist Zahnarzt – ja das wäre hilfreich für ein Zahnmedizin Studium – nein, seine Idee war das ncith und ich lasse mich auch nicht sehr beeinflussen davon … natürlich ist das nicht ganz zu vernachläsigen, dadurch würde ich wohl immer jemanden kennen, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der einem einen Gefallen täte, bittete man ihn nett darum 😛 Aber hätte ich kein Interesse am Studium würde mich auch mein Onkel nicht dazu überreden können. Mal wieder nur die Fraage ob ich es mir dadurch nicht leichter machen könnte …
Zum eingeschränkten Berufsfeld kann ich nur sagen, naja alles beschränkt sich halt auf den Mund 😉 Als Humanmediziner kann man alles werden, sogar Sachen die begrenzt etwas mit dem Mund zu tun haben ^^ Da hätte ich mit Humanmedizin mal wieder mehr Auswahl für später ^^

So eigentlich sollte das ein ganz kurzer Beitrag werden, nun sind es aber doch schon wieder 1000 Wörter ^^ Ich freue mich falls hier jemandem noch was einfällt, oder eine Anmerkung zu meinen Punkten hat.
Danke,
Melli

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12 Gedanken zu “Medizin oder Zahnmedizin

  1. das is ja nu wirklich nich zu glauben wie du dich entwickelst
    was is denn das für ein ehrloses treiben?
    die feste ziwodo hatte dich schon als neue madame curie gesehn
    aber nein
    es werden kleinlich irgendwelche saläre für socken und plastikstrümpfe aus den 50ern zusammengezählt
    was is das denn für ein denken von einer wo noch nich ma 20 is
    unser druide recht sich mächtich auf
    soll ich dich die rente für morgen aufrechnen?
    is doch unfassbar sowas
    dich scheint doch so manche soup – hm darf ich nich sagen sacht schemi hihi – zu kopf gestiegen

    es soll doch dein beruf sein und da muss man sich wohlfühlen und da is die kohle nich unbedingt der massstab aller dinge
    natürlich sollt man natürlich nich in armut enden

    aber ich ab ja noch nie gehört das einer von die allgemeinmedizin unter der brücke übernachten musste

    gut man kann nich jeden 4.ten monat auf hawai
    oder nach tahiti
    oder in ein penthouse am central park um von da aus zu chillen
    ja geb ich zu

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    • Ich weiß schon Ziwo, das Problem ist, dass mein Interesse beiden Fächern gegenüber nahezu gleich ist, deshalb möchte ich es ungern vorschnell entscheiden – falsch wird keine der Entscheidungen sein, aber welche die richtigere ist, bilde ich mir ein herausfinden zu können, auch wenn dem wahrscheinlich nicht so ist.

      Der Druide will mich in der Humanmedizin sehen also ? ^^
      Idefix in der Tiermedizin nehme ich an – da will ich aber nicht hin ^^ Auch wenn die gutes Geld machen … sehr gutes sogar, da käm ich sogar noch leichter rein …

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    • für den druiden wär es sehr konstruktiv gewesen wenn sie sich um cambridge oder sowas gemüht hätte
      um diesen deutschen mief abzuschleifen
      aber nein sie bohrt lieber mit dem finger in der nase

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      • haha stimmt gar nicht, ich muss für Deutschland schon genug tun, bin schon wieder am Lernen für den Medizinertest, für Cambridge hätte ich mir wohl ein Bein ausreißen müssen und einbeinig ist operieren nicht so leicht …

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      • unser druide sacht jeder beruf hat seine scheissseiten die man aushalten muss
        es is völlige naivität die zu ignorieren
        und man muss sich die frage stellen
        halte ich das dann aus?

        in der allgemeinmedizin wirst du im krankenhaus verheizt
        die nötige zahnarztpraxis im buttergürtel von frankfurt wird dich auch nich vorgeheizt
        bei die tierarztpraxis landest du auf dem lande und musst permanent kühe in den arsch greifen mit handschuh

        bedenke das liebstes pinki

        obwohl muss ich zugeben unser idefix hätte ein zittern in den gliedern verspürt wo er total gewiss wär das nur du das heilen könntest
        der lücht beim beten
        wissen auch die römer

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  2. Das ist wirklich schon eine beeindruckende Liste!
    Vielleicht helfen Dir noch ein paar Denkanstöße weiter:
    -Du sprichst von vielen Möglichkeiten in der Humanmedizin, aber hast Du ein konkretes Ziel? Bzw. könnte Dich ein konkretes Ziel (wie z.B. in der Zahnmedizin) „langfristig“ eher motivieren oder brauchst Du „langfristig“ eher die Wahlfreiheit?
    -Je nach Fachrichtung wirst Du in der Humanmedizin stärker mit dem Tod konfrontiert werden als in der Zahnmedizin. Wäre das (k)ein Problem für Dich?
    -Wie möchtest Du Dir später im Leben vorstellen: als Dr. med. Melli oder als Dr. dent. Melli?
    -Dich stört in der Humanmedizin die Hierarchie in einem oftmals stressigen Klinikalltag. Aber steht Dein Wunsch, Leben zu retten und Menschen zu helfen, über der Wut gegenüber Hierarchien, und würde der Wunsch all den Stress aufwiegen? Oder ist Dir ein geregelterer Arbeitstag wichtiger (z.B. bei einer eigenen Zahnarztpraxis*)?
    (* Das gilt natürlich auch bei eigenen Praxen in der Humanmedizin.)

    Viel Glück und ganz viel Erfolg bei Deiner Entscheidung!

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    • Vielen vielen dank, ich hätte nicht gedacht so viel sinvolles zu lesen, das ist alles wirklich wirchtig zu bedenken und darüber werde ich auch noch schlafen müssen. Prinzipiell glaube ich dass ich mit dem Tod umgehen kann, aber das sieht man immer nur, wenn man auch mal damit konfrontiert wird und ich kam nochnicht in die Situation jemandem beim Sterben zu zusehen / zu helfen…
      Stimmt, vielleicht sollte ich mir mal alle Berufe auflisten und den liebsten dann zur Entscheidung benutzen, vllt ist das ja automatisch Zahnmedizin 😉
      Ach wie wäre es mit „Dr. med. Dr. dent. Melli“ ? vllt auch noch ne Proffessur hinten dran XD
      Leben retten würde ich natürlich sehr gerne, da wären mir die Hirarchien auch nicht so wichtig, allerdings habe ich bedenken, dass beim Leben retten, irgendwann mein eigenes aus dem Stress heraus gerettet werden muss, kann ja durchaus vorkommen, dass man in der Mitte der Schicht noch einen Fall hat den man 10 h operieren muss – besten dank, aber das geht bestimmt ganz schön in die Substanz ^^
      Denkeschön ^^

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  3. Das solltest du auch ganz in Ruhe gegeneinander abwägen. Nichts wäre schlimmer, als das Falsche zu lernen.
    Standardmediziner wollen sie alle werden. Deswegen sind die Stellen ja auch so eng gehalten und die Kriterien so scharf.

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  4. Was genau ist am Studium der Humanmedizin eigentlich so interessant? Das Auswendiglernen lateinischer Begriffe hat dir doch schon in Latein nicht gelegen.
    Menschen helfen? Sicher. Nachdem du ne Menge davon um die Ecke gebracht hast. Gute Ärzte haben keine Titel, sondern Erfahrung. Erfahrung is blutig. Mein ehemaliger Hausarzt hat die Notfall-Geburtshilfe seines eigenen Kindes versaut. Seither säuft und pöbelt er nur noch, kricht nix mehr auffe Reihe. Hätte mich fast umgebracht, weil er mir wider besseren Wissens Pillen aufgeschrieben hat, gegen die ich allergisch bin.
    Wennde Ärztin bist, is finito mit „interessant“. Dann heißt es LEBEN ODER TOD! Selbst wenn du keine Fehler machst … und das wird nich passiern … werden dir deine Patienten wegsterben. Gehört zur Natur der Sache. Angehörige werden dich verantwortlich machen. Nich alle, aber einige. „Schlechte Tage“ haben is nich drinne für dich. Schlechte Tage haben bedeutet TOD DEN BEDÜRFTIGEN.
    Für ein Taschengeld. Es sei denn, du machst dich zum Bückling der Industrie und IGELst Tante Gertrud ihr seine Rente übern Jordan, ohne Not. Tante Gertrud kauft dir alles ab. Sie vertraut dir. Aus „Menschen helfen“ wird dann sehr schnell „Menschen ausnehmen“. Über deren eiskalte Leichen hinweg.

    Dentalklempnerei is überschaubar, man bringt nur sehr selten jemanden um, die Jobbeschreibung tendiert grundsätzlich eher in Richtung Dienstleister als Samariter und die Kasse stimmt. Für die Erweiterung deines Horizontes kannste dann die Implantierungskohle ganz entspannt für ne Menge Weltreisen raushaun; Löwen schießen in Afrika, junge Buschmänner rammeln in Australien, die Welt steht dir offen. Was du an schlechten Tagen verbockst, kannste an guten gegen Aufpreis wieder reparieren. Und wenn doch ma aus Versehen ein Gesichtsnerv reißt, haste dir vorher immer ne Unterschrift geben lassen für Vogelfreiheit.
    Verstehe gar nich, wo da die Entscheidungsproblematik liegt.

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