Jahresrückblick 2016

Jahresrückblick 2016

 

Wieder ist ein Jahr rasend schnell vergangen… ich habe mir den Jahresrückblick von 2015 Durchgelesen… das Jahr hatte ziemlich viel mit Gefühlen zu tun und wenn ich überlege, kommt es mir so vor als wären 2015 deutlich mehr Kleine Sachen passiert, 2016 dafür mehr große. Was waren meine Vorsätze 2016? Die gleichen wie 2015 nur deutlich genauer formuliert:

 

  1. Meine Ziele durchdenken und sie erreichen auch wenn es Opfer erfordert.
  2. Die kleinen Momente zu feiern, wie die Großen und mir meines Glücks öfter bewusst zu sein.
  1. Mir für immer treu zu bleiben, zu leben, zu lieben, zu denken, wie ich es für richtig halte und mein Verhalten und Änderungen begründen zu können.“

… was davon habe ich befolgt?

  1. Ziele habe ich viele durchdacht. Will ich wirklich Medizin studieren? Will ich mit dieser Person einen weiteren Lebensabschnitt verbringen? Opfer hat das auch gefordert, allerdings keine, die mir richtig geschadet hätten… durch den Entschluss Medizin studieren zu wollen, habe ich mich in die Schule natürlich sehr reingesteigert, doch die „ verlorene Zeit“ habe ich im Süd Ost Asien Urlaub wieder eingeholt !
  2. Die Kleinen Momente habe ich mehr gefeiert als die Jahre zuvor, allerdings eher außerhalb von Stress Situationen, wenn es stressig ist, vergisst man sich auf kleines zu konzentrieren und man verliert leicht den Überblick im (manchmal unbegründeten) Kummer. In SOA allerdings saugte ich jeden Flügelschlag eines Schmetterlings in mir auf und speicherte sie ab. Immer noch denke ich täglich an diese Erlebnisse, eine unerschöpfbare  Quelle des Glücks 😉
  3. Treu bin ich mir geblieben, allerdings heißt treu bleiben ja nicht sich nie zu verändern. Ich habe gelernt mich Stunden lang zu konzentrieren, das hat mich in vielerlei Hinsicht aufmerksamer gemacht und das gelernte hilft mir doch immer noch aus verschiedenen Perspektiven auf Probleme zu Blicken. Außerdem hat mich die Reise verändert, ich habe was zu erzählen – kurz um ich kann jetzt auch interessante Geschichtenerzählerin sein. Mich begründen zu können … ich gebe mir Mühe, aber oft kann ich es nicht, manchmal tue ich einfach was mir gut tut, nicht dass diese Entscheidungen dann schlecht gewesen wären, aber eine Begründung, warum mir das Date mit dem verpeilten, alternativen Künstler, der für was Ernstes nicht mein Typ wäre, gut tut, habe ich nicht. Naja, jetzt wo ich darüber schreibe fällt mir doch was ein… ich habe mein Leben im Griff, alles läuft nach Plan, alles was schief geht, wird in den Plan eingearbeitet und so läuft wieder mal alles vorbildlich… und dann kommt jemand, der so lebt, wie ich es niemals könnte, weil ich die Zügel meines Lebens nicht aus der Hand geben kann, und ist dabei trotzdem völlig entspannt. Ich würde wohl einen Nervenzusammenbruch erleiden … dieser Einblick in ein ganz anderes Leben ist einfach toll, einmal ne andere Perspektive sehen und gute Seiten aller möglichen Lebenswandel entdecken, von denen ich selbst etwas mitnehmen kann …
    Der alternative Künstler existiert zwar nicht, aber dafür andere 😉 Ich denke ich bin viel konzentrierter, fokussierter und zugleich lockerer geworden. Während der Schulzeit war ich sehr diszipliniert, im Urlaub war ich so locker, dass ich zu (fast) keinem unbekannten Abenteuer nein gesagt hätte ^^

 

Naja aber jetzt mal zum Rückblick:

 

Januar:
Ich beschwere mich Kreativität und Muse verloren zu haben… was soll ich sagen, kreativ bin ich wieder geworden, aber auch wenn die Schule jetzt nicht mehr ist, fehlt mir die Zeit fürs zeichnen und Bloggen, allerdings finde ich immer mal wieder ein paar Minütchen Zeit zum Basteln und hab mittlerweile so viel Schmuck, dass ich überlege einiges davon wieder los zu werden, kann ja nicht jeden Tag 3 Ketten tragen, damit ich im Jahr einmal durch die Palette komme. Vielleicht wird es ja mal nen etsy shop geben, Kapital dafür beschränkt sich ja auf wenige Euro ^^
Februar:
Einige Beiträge über Schulfächer habe ich veröffentlicht, allerdings stellte sich im Februar auch die Entscheidung bei mir ein nach dem Abi einen Neuanfang zu wagen und möglichst alles hinter mir zu lassen. Mit ein paar Jungs bin ich noch befreundet, den Rest habe ich hinter mir gelassen. Klar, man hätte sicherlich was retten können, aber wozu die verlorene Liebesmüh ?

März:
Mehr als Mathe-Abi  intensiv Kurs und andere Lernereien sind nicht passiert.
April:
Endspurtstimmung stellt sich ein, die letzten Monate hatte ich schon einige Dates, jetzt im Endspurt reduziert sich das schon drastisch, man muss ja Prioritäten setzten und wenn man eh weiß, dass es bei einigen Leuten kein Potenzial gibt, außer mal einen Kaffee, dann muss man wohl verzichten ^^
Außerdem habe ich das Gefühl immer mehr bekommen, dass Abi kein Kindergarten ist und das viele irgendwie nicht verstanden haben –aber gut ich würde sagen, dass sie das am Ende auch mitbekommen haben ^^ Und ja die ersten Prüfungen waren ja schon im April 😉

Mai:
Der Mai beginnt damit, dass ich tabula rasa mache und einfach mal meine Handy Kontakte aussortiere, weil ich von manchen Leuten echt nix mehr hören will. Dann lernte ich seit längerem wieder einen Mann kennen, der mir tatsächlich mehr bedeutete als  die normalen Dates der letzten Zeit. Das erledigte sich aber leider ganz von alleine, da er zum Studieren nach England ziehen würde, so war es eher ein kurzer Ausflug ins verliebt sein. Ich muss sagen etwas mitgenommen hat mich das natürlich, aber durch das Lernen habe ich mir auch nicht zu viel Zeit genommen darüber nachzudenken. Außerdem schlich sich bei mir auch langsam die Angst vor der Planlosigkeit nach dem Abi ein, auch wenn diese anscheinend relativ unbegründet war … die mündlichen Prüfungen liefen super 😉

Juni:
Das Abi ist vorbei … Damit geht es auch zum Abiball und zum Ende … Ende vieler Halbwahrheiten, so war es einfach wundervoll wieder aus diesen unnötigen Gruppen auszusteigen 😉 Außerdem steht der Plan von der Reise nach SOA zusammen mit dem noch fremden Lennart.

Juli:
Süd- Ost- Asien.
Ich will dazu gar nicht so viel sagen, ein paar Eindrücke werde ich sowieso noch ausformulieren, ich habe ja Gott sei Dank ein Reisetagebuch geführt 😉  Kuala Lumpur, Singapur, Bali und die Gili Inseln werde ich wohl nie wieder vergessen, die Reise in dieses ferne Gebiet hat mich sehr geprägt

August:
Die Deutschlandreise mit Thunny hat mir auch sehr viel gebracht, ich kenne mein eigenes Land von vielen Seiten und langsam wird die Welt in meinem Kopf kleiner, überschaubarer.

September:
Ich fliege – weil ich ja kaum im Urlaub war dieses Jahr-  mit meinen Eltern noch nach Griechenland und dann beginnt auch schon mein FSJ

Oktober:
Die Pläne für nächstes Jahr sind gut herangereift und die Arbeit mit den Kranken macht mir viel Spaß, zwar muss man sich an einiges erstmal gewöhnen, aber dennoch ist es einfach ein gutes Gefühl auch mal etwas für die Gesellschaft zu tun 😉

November:
… naja FSJ halt

Dezember:
Wenn man so große Ereignisse im Kopf hat, dann weiß man gar nicht mehr genau was noch so an „normalen“ Tagen passiert ist .

Insgesamt ein sehr gelungenes Jahr,  viele  high lights, zwischen tiefen Tälern.
Ich hoffe, dass 2017 genau so erfolgreich wird … wie sieht es mit den Verätzen dieses Jahr aus ? Naja ich finde die Basic Sätze der letzten 2 Jahre ganz gut, aber um es konkreter zu machen möchte ich gleich einen Ausblick über 2017 geben:

 

Master Plan 2017:
Januar – März: gründliche Vorbereitung auf den TMS
April: Es geht nach China, Peking und Shanghai, um wieder so viele Eindrücke zu sammeln wie in SOA!

Mai: Im TMS best mögliches Ergebnis erreichen ( 0,8 Vergütung aufs Abi)
Juni: Vorbereitung auf den Österreicher Medizinertest, falls der TMS nicht so gut wird.
Juli: Im Med At sehr gut abschneiden und mit meinen 2 besten Freundinnen geht es dann noch nach Gran Canaria
August: Fsj zu Ende bringen und hoffentlich einen Platz an der LMU bekommen (Medizin bzw Zahnmedizin)
September:  evtl geht’s noch mit meiner Familie in den Urlaub, falls nicht wird das ein schön freier Monat

Oktober: ein gelungener Start in die Uni
November: Den Anfang der Uni genießen und die ersten Klausuren nicht unterschätzen
Dezember:  den Lernaufwand für die Uni abschätzen und ggf einen Nebenjob machen und natürlich alle Prüfungen Bestehen.

 

Ja so viel zum Master Plan, mal sehen was passiert 😉 Auf jeden Fall werde ich wieder alles geben für die Erfüllung meines Plans und seine Verbesserung 😉

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, danke, dass viele von euch immer noch hier rumstrawanzen, auch wenn Blogg technisch nicht viel passiert ist. Natürlich habe ich mir im Kopf für 2017 auch wieder vorgenommen 2 mal die Woche zu Bloggen, aber wir wissen alle ganz genau, dass das vielleicht eher unwahrscheinlich ist ^^
Machts gut,

Melli

Advertisements

11 Gedanken zu “Jahresrückblick 2016

    • ja *__* ich bin auch total glücklich drüber, man muss die “ Freie Zeit“ nutzen, solange man sie hat 😉 Und jetzt wo ich körperlich fit bin ist eine 10 – 15 Stunden Anreise auch kein Problem, wer weiß ob ich da mit 65 noch Lust drauf habe 😉
      Danke, dir auch ;* möge es viele Roulladen geben 🙂 Ja ich traue mir das definitiv zu, desto länger man recherchiert desto klarer wird, dass es nicht unmöglich ist . mit viel Fleiß. mein größeres Problem ist dass ich mich zwischen Medizin und Zahnbmedizin entscheiden muss und mir das richtig schwer fällt 😉

      Gefällt mir

      • Ja klar, da hast du schon recht, nutz es aus und genieße es! 🙂
        Aber, hör mal, wenn du mal 65 bist, dann bin ich … naja, vermutlich schon nicht mehr da, um dich dran zu erinnern, was du zum Thema „Reisen im Alter“ mal mit zarten 18 geschrieben hast. XD

        Danke! 😀 Rouladen hatte ich zu Weihnachten. 😀

        Hm, ok, das ist dann tatsächlich ein Problem. Und wenn du einfach beides machst, und dann einfach ne Superpraxis aufmachst? 😀
        Ne, keine Ahnung, konntest du in beides mal reinschnuppern?

        Gefällt mir

      • haha ja beides ist ja nicht mal sooo fernab XD nur zeugt das nicht gerade von Entscheidungskraft ^^
        haha nicht dass man mit 65 stein alt wäre, aber ich arbeite ja in der Klinik und ich denke die wenigsten 65 Jährigen dort haben genug kraft zu sowas… es muss ja nicht sein, aber es kann sein, dass man mit 65 nicht mehr richtig gesund ist ;(
        ohh lecker *-*

        Gefällt mir

      • Naja, ich kann dir ja schlecht sagen, „Mach dies oder jenes“, nicht? 😛
        Zumal ich mit Medizin höchstens Scrubs am Hut hab. 😉

        Hm, ja, da hast du natürlich recht. Gut, wer weiß, vielleicht bist du dann als Chefärztin so wohlhabend, dass du schon mit 45 in Ruhestand gehen und das Leben genießen kannst? 😀

        Ja, gell? 😀

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s