Enttäuschungen

Ah also hier geht es weiter, vllt etwas weniger wirr, aber ich verspreche nichts… Die Bilder … DIE VERDAMMTEN BILDER … werden immernoch hochgeladen … ich glaube nächstes mal zeichne ich die bilder ab, das geht schneller, als sie bei Foto.com hoch zu laden, die dann auch noch 10 € porto verlangen, was man aber erst erfährt, nachdem man im Bezahlvorgang steckt -.-
Das ist die Enttäuschung von heute. Von mir bin ich auche in wenig enttäuscht. Ich hätte mich nciht durch ein paar lächerliche Vergangenheitsschnappschüsse rausbringen lassen… als wäre ich deppert – wirklich wahr.
Das kommt nicht mehr vor, sag ich mir, und überlege mit welcher Enttäuschung ich fortfahren soll…
Wie wäre es Grundlegend mit der Menschheit?
Nein das ist ein anderes Thema, da müsste ich jetzt auch anfangen mich Über die AFD aufzuregen, aber Kontingent an täglich reißenden Nerven ist schon so gut wie erschöpft, ein paar habe ich noch für diesen Beitrag… ‚
Na dann beginnen wir doch mit meinen ersten Enttäuschungen… Ich möchte beginnen in der 1. Klasse ( Um gottes willen wie das klingt, *mimimi da hat mir mal jemand die Schaufel weggenommen*) … Warunm da ? Ich hatte eine ausgesprochen Glückliche Kindheit, im Kindergarten war das Leben ein Ponyhof, ich habe auch immernoch eine sehr gute Freundin aus dieser Zeit.
Die Leute die mich im Kindergarten geärgert haben, sind die Rede nicht wert, aber mit dem Ernst des Lebens, wie man die Schule ja auch oft bei Kindern nennt, ging es los.

Erster Schultag, ich setze mich glücklich grinsend mit meiner Schultüte an den Tisch neben ein Mädchen. Ich stelle mich vor, erzähle ihr von mir, frage sie sachen und das … wie soll ich sagen… dumme Kind zeigt mir zum ersten mal, dass man, egal wie nett man manchmal ist, auch auf Menschen trifft die das nicht erwiedern…

(Wer die Werke von Walther Moers gelesen hat: Ich fühle mich gerade ein bisschen wie Hildegunst von Mythenmetz, wie auch immer das zustande kommt…)

Soweit so gut, aus uns wurde auch nie wirklich was… aber dafür notdürftig mit einem Mädchen, dass ich im Kindergarten überhaupt nicht leiden konnte… Ich weiß jetzt auch wieder warum …Vielleicht hatte ich als ganz kleines Kind auch einfach ein besseres Menschengespür. Als Fehler würde ich diese Freundschaft nicht sehen, wir haben tolle Dinge erlebt, viel Gelacht und das Beste aus der Schule gemacht. ABer dazu später mehr, ich arbeite ja chronologisch und nicht nach Personen.

Jungs sind blöd.
Habe ich damals in empirischen versuchen herausgefunden… einer meiner besten freunde war ein Junge gewesen, aber da Mädchen ja in der Grundschule auch blöd sind, hat sich das aufgelöst. Die Jungs haben sich oft mit mir angelegt, das weiß ich noch… klar hat mich das genervt, aber insgesamt war die Grundschulzeit auch sehr schön.

Von meinen Grundschulfreundinnen ist nichts übergeblieben bis hierhin… die meisten verschwanden beim Übertritt, sie kamen in andere Klassen, fanden andere Freunde, ich ebenso, also kann ich hier auch ncihts von Enttäuschung erzählen, das nennt man “ auseinanderleben“ …
Von der 5. bis zu 10. Enttäuschte mich viel… meine eigenen Leistungen waren nicht immer prickelnd und irgendwie hackte doch ständig irgendwie jemand auf mir rum … Warum ? Liegt finde ich nicht auf der Hand… Eine Person die man mobbt habe ich mir immer so vorgestellt: Fett, hässlich, Zahnspange, Pickel, Dumm, tollpatschig,vielleicht Arm…
Davon habe ich genau 2 Sachen erfüllt, die aber nie als Grund für mobbing in Frage kamen, ich hatte eine Zahnspange- wie jeder in meinem Alter und ich hatte ein paar Pickel – auch wie jeder in meinem Alter.
Schön fand ich mich trotzdem schon immer, auch wenn ich damals natürlich unzufriedener war als heute…  Meistens wurde ich aufgezogen, weil meine Haare bestimmt einen Meter lang sind… Warum auch immer … Mir gefällts, den meisten Frauen auch und den Männern sowieso… Wahrscheinlich habe ich mich da etwas selbst hineingeritten, auch wenn ich es immer wieder so machen würde… ich habe nämlich schon immer ein sehr sehr flinkes Mundwerk… und auf jeden Kommentar hat man auch eine Antwort von mir bekommen, die meistens auch gesessen hat… das macht einen natürlich zu einem interessanteren Ziel als Menschen, die sich dann in die Ecke stellen, nichts mehr sagen und den Arschlöchern aus dem Weg gehen…
Das habe ich nie gemacht. Arschlöchern aus dem Weg gehen… deshalb bin ich vermutlich auch immer so ein Deppenmagnet gewesen … Nicht nur deshalb, oft habe ich die anderen, die sich einfach nur verstecken wollten verteidigt und mir so zusätzlich Hass eingefangen.
Meine Freundinnen haben mir damals sehr geholfen, wofür ich auch immernoch dankbar bin, die drecksarbeit habe ich zwar selbst gemacht, aber wenn ich sie gebraucht habe standen sie mir auch bei.
In der 6ten Klasse kam ich mit einer Freundin auf die ominöse Idee, wir könnten uns als Schülersprecher aufstellenlassen – zuzweit wohl gemerkt, weshalb ich auch ja sagte… am Tag der Rede, sagte sie ab, weil sie kalte Füße bekommen hatte. Ich nahm all meinen Mut zusammen, stieg auf das Podest, nahm das Mikrofon in die Hand und hielt eine Rede vor über 1000 Leuten… Die Rede war fürchterlich, ich verlor den Wettstreit, aber man muss mir eines lassen, Mut hatte ich wie ein Bär. Seitdem hasse ich es übrigens in Mikrofone zu reden… Ich halte gerne Reden und referate vor kleinem wie vor größerem Publikum, rede dabei laut und deutlich, aber ich meide Mikrofone, wo es nur geht… paradox, warum ich trotzdem kein Problem mit Publikum hab…
Enttäuscht haben mich viele, die einen, die statt meinem vernünftigen- schlecht vorgetragenen Wahlprogramm, lieber einen Vollidioten mit KEINEM programm, dafür herumgekasperl auf der Bühne gewählt haben und das Mädchen, das mich alleine gelassen hat auf der Bühne, die mir erschien als wolle sie mich mit Haut und Haaren verschlingen …
die 7.8.9. Klasse über kam mal so dies und das auf mich zu, das Mobbing ging weiter, mit den Nerven war ich oft am Ende und es gibt auch heute noch Tage an denen mich das zu gewisem Maße einholt, diese Frage, warum man so viel ungerechtigkeit entgegengebracht bekommt, obwohl man ganz unschuldig gestartet hat. Heute zum Beispiel. Es gibt Menschen, die, obwohl sie damals noch Kinder waren wie ich, sich meinen ewigen Hass eingehandelt haben, der immernoch tief sitzt. Ich muss gestehen, dass ich zwar niemandem Unglück wünsche, ich aber das Dahinscheiden des ein oder Anderen völlig neutral aufnehmen würde, wenn nicht sogar eine gweisse Erleichterung verspüren würde.
Die einen werden jetzt denken ich bin völlig bescheuert, die anderen werden es Verstehen. ich glaube, dass die Einzigen die das verstehen, die selbst in der Situation waren, nur so weiß man wie viel Schmerz sich staut, wenn man jeden Tag irgendwie angegriffen wird, oder zumindest damit rechnen muss. Wenn es doch ach so schlimm war, dann fragen sich bestimmt manche, ob ich an Sachen wie Selbstmord gedacht habe… Ja und Nein… Natürlich habe ich in äußerster Verzweiflung Gedanklich durchgespielt, wie es wäre zu gehen und nur einen Zettel zu hinterlassen auf dem die Namen derer stehen, die das verursacht haben… Aber das war wohl nichts weiter als ein Gedankenexperiment, als Depressiv und Suizidgefährdet würde ich mich nämlich nicht beschreiben. Trotzdem lässt es einem zu Denken Übrig, wenn einen andere Kinder erstmal so weit bringen, überhaupt nur daran zu denken.

Vielleicht sollte ich unter den ganzen Enttäuschungen auch mal erwähnen, dass es vor allem die Enttäuschungen waren, die micht zu dem gemacht haben was ich jetzt bin und damit bin ich sehr zufrieden, wenn auch nicht immer im gleichen Maße 😉
(Irgendwie komplett ohne Kontext XD)

UNd jetzt könnte ich in die Tischkante beißen… die Fotos sind hochgeladen… aber die hälfte ist verschwunden … WILLST DU MICH VERäppeln ? …

*räusper* Zurück zum Thema, wo war ich nochmal… ah ja die ganze Mobbing Sache, vielleicht sollte ich das ende vom Lied, soweit es bis jetzt komponiert wurde, auch noch erzählen… Das ende vom Lied begann in der 10. Klasse, es war zu viel, das Fass lief über, man hatte mich wirklich unter die Gürtellinier beleidigt. Ich rannte aus dem Klassenzimmer, schlug die Türe hinter mir zu und weinte in einer Ecke des Schulhauses bittere Tränen. Eine Freundin fand mich nach kurzer Zeit, ich beschloss mich abholen zu lassen, als wir auf dem Weg einen früheren Lehrer von mir trafen. Er erkannte (unschwer) wie es mir ging und schlug mir ein Vertrautes Gespräch vor. Das War das wohl härteste und erlösendste Gespräch in meinem Leben. Kaum einen VOllständigen Satz brachte ich heraus ohne nicht zu weinen. UNd auch jetzt wo ich zum ersten mal tatsächlich ins Detail gehe, kommen mir fast die Tränen. Auch meine damaligen Freundin musste weinen, aus mitgefühl. Ich weiß nicht wie lange wir redeten, es kam mir vor wie ettliche Stunden, ich erzählte alles, alles was mich je bedrückt hatte. Meine Rettung, die Lehrkraft, schlug mir damals etwas vor, was mein Leben veränderte. Er wolle die Schuldigen von der Schule werfen lassen, falls noch eine kleinigkeit vorfallen würde.
Eigentlich ein guter Vorschlag, auich wenn man von mir aus diese Unwürdigen Leute sofort der schule hätte verweisen können.

Die Nächsten WOchen war es still, bis es an die Türe des Klassenzimmers klopfte, meine Feinde den Kopf zur Türe reinstreckten und nach mir fragten. EIgentlich wollte ich nicht gehen… vielleicht hatte ich Angst. Aber der Mut in mir trieb mich dazu, vor die Tür zu gehen. Es geschah etwas unglaubliches, die 3 Hauptschuldigen begannen zu weinen…

Sie weinten.
Wegen mir.

Einer fasste sich ein Herz und brachte nur heraus, es täte ihnen leid, es wäre ihnen nicht bewusst gewesen, sie würden es nie wieder tun.
Ich war ruhig, innerlich so ruhig, wie selten zuvor und erwiederte kalt, wenn es wieder vorkäme, wäre es auch nicht mehr mein Problem.

FF

 

 

 

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2 Gedanken zu “Enttäuschungen

  1. Die Seele frei quatschen – eines der Wichtigsten Dinge im Leben. Danach geht es einem besser und man sieht eine weitaus klarere Linie, bestehenden Dinge zu ändern. An sich selbst, an Situationen, Orten usw.. Allerdings sollte man nie versuchen, andere zu ändern. Das funktioniert nicht. Das kann jeder nur selbst tun.

    Deine Haare… Die sind schon ein Hingucker. Wenngleich mein erster Gedanke auch gleich war: wie lange brauchst du zur Pflege? 😉 Mein Exfrau hatte auch fast so lange Haare früher. Die war Stunden mit ihren Haaren beschäftigt gewesen 😉

    Was die Bilder angeht, warum hast nicht so etwas wie Flikr etc. genommen. Da kann man doch bestimmt auch irgendwie einen Privatstatus einstellen… oder geht das nicht?

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