Safety Instructions und Routenplaner

Das ist eines der Dinge, die ich an einem Blog liebe, ich kann hier schreiben und sogar schwärmen so viel ich will und ihr könnt einfach aufhören es zu lesen, wenn ihr nicht mehr wollt. Jetzt, kurze 4 Wochen nach der Reise, erzähle ich schon gar nicht mehr viel davon, ich glaube nämlich, dass es die meisten gar nicht hören wollen – was heißt ich glaube, ich meine natürlich “ ich weiß“. Vielleicht freue ich mich einfach zu überschwänglich über alles, aber ehrlich gesagt möchte ich auch nicht die Reise in ihrer Schönheit schmälern, wenn ich sie schildere. Vermutlich ist es mal wieder der Punkt an dem es heißt “ sie erzählt wieder nur noch von ihrem XYZ, langsam nervts“. Das passiert mir immer mal wieder, das gabs auch schon als ich mit meinem ersten Freund zusammen kam, da habe ich wohl auch zu viel geschwärmt. Ich habe einfach ein viel zu großes Mitteilungsbedürfnis und will mein Glück in Worten mit manchen teilen… aber das sehen nicht alle so. Ich einige mich also hier mit euch drauf, dass ich euch ausdrücklich gewarnt habe, es könnte sehr schwärmerisch um Urlaub gehen, wer genug hat kann das sinkende Schiff verlassen, Notausgänge befinden sich vorne und hinten zu ihrer rechten und linken, rettungswesten sind unter ihren Sitzen.whatsapp-image-2016-09-13-at-18-24-11

Auf meiner Reise durch bekanntes und unbekanntes Terrain, lernte ich glaube ich mehr lebensnotwendige Dinge dazu als in den ganzen Jahren meiner Schullaufbahn. Zum Beispiel weiß ich etwas mit meiner Bank und Kredit Karte anzufangen, weiß wie man sich mit Händen und Füßen verständigt, wie man eine Lebensmittelvergiftung übersteht und vor allem wie man das Leben in vollen Zügen genießt.
Meine Route Startete in München mit einem fast fremden jungen Mann aus Hamburg, den ich über eine Anzeige im Internet kennenlernte und der mich wenige Wochen zuvor einmal besucht hatte, um zu sehen wie man sich versteht. Ich bereue es überhaupt nicht mit einem fast fremden gereist zu sein, nein im Gegenteil, ich würde es gerne immer wieder so machen. Zusammen flogen wir nach Kuala Lumpur, wo wir in einigen Hölen unterwegs waren und ich zum ersten Mal in einer Stadt mit richtigen Wolkenkrazern stand. China Town, das fantastische Essen und die fremde Kultur beeindruckten mich sehr, genau wie die Menschen, die bei 40 Grad (im Schatten) in der Prallen Sonne arbeiten. Von hier aus ging es nach Singapur, der Stadt, die ich mir in den kühnsten Träumen nicht auf unserem Planeten Vorgestellt hätte. Futuristisch und sauber liegt die Stadt am Meer und bietet so viel, dass es scheint als könnte man dort gar keine Langeweile empfinden.
Mit dem Flugzeug ging es nach Bali, wo wir vom Süden in den Norden und dann in den Osten fuhren. Wir lernten viel über die Balinesische Kultur, über die Freundlichkeit in diesem Land und den Glauben. Um ins Paradies zu kommen fuhren wir mit einem Schnellboot 3 Stunden übers Meer zu den Gili Inseln, Gili AIr, Gili Meno und von Gili Trawangan aus traten wir die Heimreise an. Die feinen Sandstrände werde ich nie vergessen. Zurück nach Bali, zurück nach Kuala Lumpur, Zurück nach Deutschland über einen stop in der Türkei. Hier war meine Reise aber noch nicht vorbei, denn ich machte mich, diesmal mit Thunny, auf den weg Deutschland zu erkunden. Ohne den Hamburger ging es nach Borkum, aber in Hamburg traf ich ihn wieder…Dresden Bonn und Köln boten auch noch viel zu sehen, doch am meisten liebe ich mein München. Und jetzt liege ich in Griechenland und lasse die Erlebnisse revue passieren um jeden Augenblick für die Ewigkeit festzuhalten. Diese Reise ist etwas, was mir keiner mehr nehmen kann und das ist das tolle daran, die Gedanken sind frei, und sei alles noch so ernst, ich kann daran denken wie schön das Leben sein kann, wenn man sich mal jenseits des Alltags bewegt.

Geht mal raus, vielleicht auch ohne Pokemon Go und schaut euch um, wie schön es doch eigentlich sein kann.
Liebe Grüße, eure Melli ;*

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