Song Verse und Fetzen

mein rast- und besitzloses Herz
will höllisch vermissen
statt halten zu müssen
es will sein Idol nicht verlier’n
sei weiter unfassbar
verwirr‘ mich, bleib unklar

 

Ich will nachhause, ein Gedanke, den ich in meinem Zimmer sitzend fasse.

Physisch zuhause, psychisch zerstreut, müde vom Gestern, gelangweilt vom Morgen, denn gestern ist heute ist morgen, ist die ganze Zeit.

Den Kopf in den Nacken gelgt sitzt sie da, sieht in den Himmel, sieht immer weiter hinauf, bis sich ihr Blick im Blau verliert. Blau. So endloses Blau, Geschichten erzählend von Zeiten, an die sich niemand erinnert, über Kriege, Frieden, Liebe, Ziele, über das Scheitern, über das Hassen, über das Nachdenken. Nur über dich gibt es noch keine Geschichte. Sie muss sich erst reihen. Mit der Zeit und erst nach dem Morgen darauf wird das Blau davon erzählen können. Hoffentlich wird es eine schöne Geschichte, eine ergreifende, eine zum Lachen, zum Weinen, eine die einem das Leben spüren lässt, frei von dieser Monotonie.

p.s. Der Zustand fordert einen Beitrag von mir, auch wenn keine Zeit dafür übrig ist 🙂

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