Eingeschachtelt

Ich schreibe ganz ruhig mit ihr … “ Danke es geht mir schon besser“ … Ich habe eigentlich noch nie etwas mit ihr unternommen, trotzdem scheint es als könne sie mich gut leiden…
Etwas poltert in mir… es ist das Geräusch fallender Kisten… ich weiß, was das war… Das Monster in mir, gut verpackt, eingeschachtelt in vielen einzelnen Kartons, soeben von einem Schachtelberg heruntergefallen… die ersten Verpackungen haben sich gelöst… Alles nur
weil sich jemand unvorsichtig an diesem gefährlichen Turm angelehnt hat.
Unausweichlich wird sich mein Ungeheuer, manchmal böse, manchmal nur frech, unheimlich, oder aber auch vernichtend, aus den übrigen Schachteln befreien
Es schreit “ Hure … was hast du allen erzählt, über was habt ihr geredet ?“

„Schön dass es dir besser geht“

„haha ja, mich hats irgendwie ziemlich erwischt“

„Hure…“

Warum ? Wenn die Abende lang werden und das Lagerfeuer runterbrennt, alle ihre Hemmungen fallen lassen, wegen des ein oder anderen Bieres, nur ich einen klaren Kopf behalte, dies aber manchmal zu vertuschen versuche, um alles in Sicherheit zu wiegen… dann fallen Sätze “ Du bist eine Lügnerin… meinte Sie da und da hat sie recht, ich kann nicht sagen warum“

weiteres konnte ich leider nicht herausfinden… es kursiert hier etwas, von dem ich nicht weiß, wieso es über mich gesagt wird… ich sage stets alles unbeschönt…

„Hure“

„Halts Maul, jetzt noch nicht“

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10 Gedanken zu “Eingeschachtelt

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