Vom Kämpfen und Verlieren

Ein Kampf ist kein Kampf, wenn man ihn nicht alleine bestreitet, das wäre dann nämlich eine Schlacht. Mir wird immer mal wieder klar, dass Einzelkämpfer weiter kommen als „In die Schlacht zieher“… wenn ein Individuum von der restlichen Schlachtgruppe abkommt,ist es verloren…
Ich war eigentlich immer eine Schlachten Bestreiterin, und ich bin es immernoch, das einzige was sich geändert hat ist, dass die Mitkämpfer weniger sind, 3 oder 4 …
Ich sollte mich daran gewöhnen, das würde alles einfacher machen, ich würde keine Enttäuschung spüren, wenn ich schon damit rechnen würde. Ich bräuchte keine Pause, wenn ich dieses Gefühl unterdrücken könnte, das Gefühl das mir sagt, das schon wieder etwas falsch läuft… Manchmal möchte ich einfach nur ewig schlafen, träumen von den Dingen die so weit weg sind, von den Zielen, die ich verfolge, von ewiger Freundschaft, von ewiger Liebe und dem Wissen, dass alles gut bleibt.
Bleibt es aber nie, ein Kiesel rollt und eine Welt bricht zusammen. Die Welt, die man nach jedem Sturm neu aufbaut. Man weiß nur nie, wie lange man noch die Kraft hat die Wände aufrecht zu halten.
Irgendwann kennt man das Gefühl schon und wird seelisch stärker… das einzige wovor man sich fürchtet ist der Moment, wenn die Wände bröckeln, weil etwas unerwartetes passiert… Man hat Angst den Kampf zu verlieren, den mal aus Willensstärke nur gewinnen kann…
Und irgendwann verliert man dann tatsächlich… ich weiß nicht wann, ich weiß nur, dass es mir auch so gehen wird…
lg
Melli

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